Bewertung: 9

Review: #1.02 So spannend kann ein Buchstabierwettbewerb sein!

Foto: Corbin Bernsen, Psych - Copyright: 2008 Universal Pictures
Corbin Bernsen, Psych
© 2008 Universal Pictures

Die erste Folge hat mich schon durchaus überzeugt, doch eine Pilotepisode ist immer eine Sache für sich, so dass ich erst einmal die zweite Folge abwarten wollte, ehe ich mich festlege, ob ich die Serie weiterverfolge oder nicht. Nun, da ich die zweite Episode gesehen habe, kann ich die Serie "Psych" guten Gewissens in meinen persönlichen Sendeplan aufnehmen.

Mir hat eigentlich alles an dieser zweiten Episode gefallen. Der Humor ist wirklich sehr gelungen, was natürlich in erster Linie an Shawn liegt, der sowohl Wortwitz als auch Slapstick in die Serie bringt. Mal lässt er gute Sprüche los, mit denen er geschickt die Schwächen seiner Mitmenschen offen legt, dann zieht er wieder eine witzige Show mit merkwürdigen Bewegungen ab. Ich hatte ja schon Angst, dass Shawns angebliche Visionen etwas albern wirken könnten, doch er bringt diese Anfälle so herrlich überdreht rüber, dass es einfach Spass macht. Man hat das Gefühl, als würde Shawn gelegentlich Filme wie "Der Exorzist" parodieren.

An manchen Stellen schien es mir auch, als würden Hochglanz-Krimiserien wie "CSI" ein wenig auf die Schippe genommen werden. Wie wir wissen, stehen den Ermittlern in den "CSI"-Serien die größten technischen Errungenschaften zur Verfügung, mit deren Hilfe sie den Herkunftsort jedes Sandkörnchens ermitteln können. In "Psych" hat Shawn diese Möglichkeiten nicht, so dass er, wie in dieser Folge, über ungewöhnliche Umwege und Beziehungen an Laborttests kommen muss. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass ein "CSI"-Ermittler schon jemals eine Hundehütte bauen musste, um eine Giftstoffanalyse zu erhalten.

Mit Juliet wird überdies ein neuer Hauptcharakter und wohl auch eine potentielle Geliebte für Shawn eingeführt. Als noch junge, unerfahrene Polizistin ist sie offener für Shawns Methoden und könnte ein wichtiges Bindeglied zwischen den Psych-Detektiven und der Polizei werden.

Der Fall dieser Folge bezieht seinen Reiz vor allem aus seinem Umfeld, denn die Welt der Buchstabierwettbewerbe ist schon ungewöhnlich. Die kleinen Buchstabierer wirken wie Marionetten ihrer Eltern. Keines der Kinder scheint Spass zu haben und ich kann aus tiefstem Herzen sagen, dass ich auch keinen Spass an einem solchen Wettbewerb hätte. Shawn und Gus in diesem Umfeld zu beobachten, macht dagegen sehr viel Spass.

Maret Hosemann - myFanbase

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