Bewertung: 9
Various Artists

Music from The OC Mix 2

Sommer, Sonne, Strand und Luxus. So könnte man das Leben in Newport beschreiben. Doch etwas fehlt noch. Genau, die Musik! Ein bisschen was konnten wir ja bereits auf dem Music from The OC Mix 1 hören, doch es geht noch mehr. Der zweite Mix steht bereits in den Startlöchern und wir haben schon mal für euch reingehört...

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Den Start machen die Eels mit ihrem Song "Saturday Morning". Dieser ist sicherlich kein Knaller, hörbar allerdings auf jeden Fall. Eine gelungene Mischung aus Rock und Pop, mit einer rauchigen Stimme die im Refrain etwas quietscht.

"Hello Sunshine" von den Super Furry Animals belegt Platz zwei auf dem Mix. Eine tolle langsamere Nummer die sehr viel Wärme zeigt. Mit guten zweieinhalb Minuten aber doch ein bisschen zu kurz.

Beim dritten Song auf der Platte kann man am Anfang denken jetzt kommt Major Tom, aber eben nur am Anfang. The Killers liefern mit "Smile Like You Mean It" einen poppig-rockigen Song ab, der ihnen wirklich sehr gut gelungen ist. Der futuristische Klang zu Beginn und auch während des Liedes passt fantastisch in den Song!

Was erwartet uns denn auf Platz vier? Huch, die Death Cab For Cutie, für die doch unser Seth immer so schwärmt. Allerdings mit "Lack Of Color", einer Ballade. Und die hört sich wirklich gut an. Eine tolle sanfte Stimme, anfangs nur unterlegt von Gitarrenzupfen, später im Song gehen diese dann kurz etwas auf. Schön gemacht und gut gesungen.

Auf dem fünften Platz wartet Interpol mit "Specialist" auf die Hörer. Den Stil hat man irgendwie schon mal gehört. Gute Mittelklasse.

"Something Pretty" von Patrick Park belegt Nummer 6. Eine Ballade mit sehr viel Country, dazu die sanfte Stimme von Patrick Park. Bei diesem Song wünscht man sich am Strand zu liegen und dem Alltag auszuweichen.

Und weil es doch so schön ist, gibt es mit Track sieben noch mal eine Ballade. "You Got Me All Wrong" von Dios Malos schließt gut an die vorherigen Balladen an und kann durchaus mithalten. Was etwas ungelungen ist, ist der Schluss, an dem das Lied "weggezehrt" wird.

Und noch mal mit Gefühl. Song acht liefert uns mit "If You Leave" von Nada Surf, eine Nummer, die wie schon die Vorgänger zum träumen einlädt.

The Thrills durften sich mit "Big Sur" auf Nummer 9 niederlassen. Und der Song ist sicherlich auch ein Höhepunkt des Albums. Eine tolle Pop Nummer mit Ohrwurmcharakter. Ideal auch für das Autoradio!

"Little House Of Savages" von The Walkmen gibt es als nächstes zu hören. Es ist nicht schlecht aber es haut einen auch nicht vom Hocker. Der Sound ist sogar ganz gut, allerdings wirkt die kreischende Stimme etwas nervig.

Nach zwei rockigen Songs, kann man sich bei "Trouble Sleeping" von The Perishers wieder hinlegen und träumen. Eine wundervolle Pop/Rock Ballade mit viel Gefühl gemacht, das merkt man. Auch ein Höhepunkt.

Jonathan Rice bringt uns mit "So Sweet" dann auch schon wieder was rockiges. Der Song ist wirklich gut gemachte Musik, mit einem tollem mitreissenden Refrain.

Der nächste Song "Popular Mechanics For Lovers" von Beluah ist eine witzige Rock/Pop Nummer die einen schon ein lächeln auf Gesicht zaubern kann, wenn man es zulässt. Auf einer Party unter guten Freunden bestimmt auch tanzbar.

Auf Track 14 bekommen wir "Walnut Tree" von Keane zu hören. Und wieder etwas langsames, aber immer noch schön. Da wünscht man sich unter einem Baum zu liegen mit seinem/seiner liebsten einfach abzuschalten.

Endlich! Beim hören fällt es einem nicht auf, beim nächsten Song hört man allerdings die erste und einzige Frauenstimme auf dem Mix. Jem liefern mit "Maybe I'm Amazed" von neuem gut gemachte, tolle Musik. Was soll man sagen? It's amazing!

Nach 15 Songs kommen wir nun zum letzten. Den Abschluss machen The Album Leaf mit "Eastern Glow". Wieder langsam aber auch sehr gut zu hören. Ein toller Abschluss...

Fazit

Der zweite O.C.-Mix wird eindeutig von den langsameren Klängen dominiert, was allerdings nicht unbedingt Schlechtes heissen soll. Nein, denn schlecht ist er auf keinen Fall. Es ist sogar schön, besser gesagt zum träumen, relaxen und beim ein oder anderen Song kann man auch das Tanzbein schwingen lassen. Er kann durchaus super an seinen Vorreiter anschließen und mithalten, übertreffen allerdings nicht. Doch in einem Punkt kann er ihn schlagen, in der Länge. Mit 16 Songs und über einer Stunde Laufzeit hat man den Platz, der auf solch einer Disk zur Verfügung steht, optimal genutzt und mit tollen Tracks besetzt, coole Tracks mit Langzeitgarantie! Die Musikstile schweifen zwischen (Indie-)Pop, Rock, Country und Einflüssen von diversen anderen Musikstilen.

Eine durchaus gelungene Complitation, bei der man das Lob wieder an Music Supervisor Alexandra Petsavas richten kann. Wirklich gute Arbeit die sie bei den Soundtracks und vor allem aber auch in der Serie verrichtet. Denn daraus kennen wir die Songs!

Abschließend bleibt noch ein Rat: Original CD kaufen! Denn der Originalkauf der Scheibe lohnt sich alle mal. Neben den vielen tollen Songs bekommt man wieder ein schönes Miniposter und diesmal auch ein Grußwort vom O.C., California-Producer Josh Schwartz dazu.

Ich kann also einfach nicht anders als 9 Punkte vergeben. Viel Spaß beim hören!

Tracks

1.Saturday MorningEels
2.Hello Sunshine Super Furry Animals
3.Smile Like You Mean ItThe Killers
4.A Lack of Color Death Cab For Cutie
5.SpecialistInterpol
6.Something PrettyPatrick Park
7.You Got Me All WrongDios Malos
8.If You LeaveNada Surf
9.Big SurThe Thrills
10.Little House of SavagesThe Walkmen
11.Trouble SleepingThe Perishers
12.So SweetJonathan Rice
13.Popular Mechanics for LoversBeulah
14.Walnut Tree Keane
15.Maybe I'm AmazedJem
16.Eastern GlowThe Album Leaf

René Krieger - myFanbase
27.03.2005

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