Episode: #3.02 Bloody Mary

Melinda muss damit klarkommen, dass ihr Vater tot ist. Doch lange Zeit hat sie dazu nicht, denn schon bald fällt ein Mädchen nach dem anderen eines Colleges in einen mysteriösen Schlaf. Die Spur führt zu einer Internetseite, die die Sage der Bloody Mary vertritt. Eines der Mädchen starb vor einiger Zeit beim Herbeirufen Bloody Marys. Doch erschien damals wirklich die Besagte?

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Ein Mädchen wäscht sich im Waschraum der Sporthalle das Gesicht, währenddessen deckt sie alle spiegelnden Gegenstände ab. Als der beschlagene Spiegel vor ihr langsam wieder klar wird, ertönt eine Glocke. Sie fleht um Gnade.

Melinda besucht am nächsten Morgen Jim im Krankenhaus, der ihr ein Mädchen zeigt, das in der Nacht zuvor "zu Tode" erschreckt wurde und das Letzte, was sie gesagt haben soll, bevor sie in Ohnmacht fiel, war "Bloody Mary". Dieses Mädchen ist das aus dem Waschraum und ihre Augen und ihr Mund sind weit aufgerissen.

Jim erklärt Melinda den Mythos Bloody Marys und vermutet, dass jenes Mädchen dieses Ritual ausgeführt haben soll. Als er und Melinda den Blick auf die Besucherinnen des Mädchens wenden, sehen sie, wie eine von ihnen einen Spiegel abdeckt.

Als Melinda mit Professor Payne redet, um etwas über den modernen "Bloody Mary" - Mythos herauszufinden, zeigt er ihr einige Websites, in denen es um dieses Thema geht, und eine Countdown-Leiste für Allison, das Mädchen aus dem Waschraum.

Melinda redet mit den Besucherinnen Allisons, von denen sie möglichst alles erfahren will, was Allison kurz vor ihrem Tod gemacht hat. Die beiden weisen sie ab, jedoch erwähnt eine von ihnen noch "das Geräusch", daraufhin sieht Melinda einen Geist in einem Tablett. Sie verlässt das Zimmer.

Professor Payne schaut bei Melinda vorbei, um ihr Infos zum Mythos zu erzählen. Mary soll vor ungefähr 100 Jahren in Grandview gelebt haben, wurde jedoch schwer krank. Der Arzt, der gerufen wurde, erklärte sie für tot, obwohl sie nur im Koma lag. Deshalb band man, als sie begraben wurde, eine Glocken-Konstruktion an ihr Handgelenk, sodass man sie hören würde, wenn sie doch erwachen sollte. Ihre Eltern, betrübt vom Kummer, betranken sich. Als sie am nächsten Morgen an Marys Grab standen, mussten sie erkennen, dass ihre Tochter die Glocke geläutet hatte, sie jedoch keiner hörte. Sie gruben Mary aus, doch sie war schon tot. Am Sargdeckel befanden sich blutige Kratzspuren. Melinda stellt zwar die Vermutung auf, dass es sich bei Allisons Fall um einen Geist handeln könnte, streitet jedoch die Bloody Mary-Story ab.

Im College verlässt Jenna, eine der Besucherinnen Allisons, die große Halle. Sie will den Aufzug benutzen, doch nachdem sie einsteigt, ertönt wieder das Glockengeräusch und in einem Spiegel sieht man sie auch flehen. Melinda und Professor Payne besichtigen Jennas Fundort, als sie vom Krankenwagen abgeholt wird. Im Aufzug hält Payne Melinda einen Vortrag über Spiegel, obwohl diese sowohl die Sache mit den Spiegeln als auch die Glocken für irrelevant hält. Doch als sie den Spiegel, in den Jenna gesehen hatte, sieht, ändert sie ihre Meinung. Sie will Bloody Mary herbeirufen.

Im Keller des Antiquitätenladens stellt Melinda Spiegel auf und ruft daraufhin Bloody Mary, die sofort erscheint. Sie wird jedoch verscheucht, als Delia hinunterkommt. Melinda rennt nach oben und checkt am Laptop die Website von Jenna und Sloane, die andere Besucherin Allisons. Sie besucht diese und erfährt, dass die Drei das Bloody Mary Ritual ausgeführt haben. Doch damals war noch ein viertes Mädchen anwesend: Rachel. Sie war diejenige, die dabei umkam, nachdem sie vier Tage im Koma lag.

Wieder zu Hause spricht Melinda erneut mit Jim. Sie zeigt ihm die Website, auf der nun auch für Jenna eine Countdown-Leiste ist. Jim erzählt, dass Jenna dieselben Symptome wie Allison aufweist. Melinda macht erneut deutlich, dass sie immer noch nicht an diesen Mythos von Bloody Mary glaubt.

Im Archiv sucht Melinda nach Daten und Akten von der damals lebendig begrabenen Mary. Der Archiv-Mitarbeiter erzählt ihr die ganze Story von Mary. Denn der Arzt, der die komatöse Mary für tot erklärte, war ihr eigener Vater, der wusste, dass ihre Krankheit sehr ansteckend und unheilbar war. Er begrub sie deshalb lebendig. Am nächsten Morgen, nachdem man sie ausgegraben hatte, entdeckte man, dass ihre Fingernägel im Sargdeckel steckten. Melinda geht kurz darauf zum Elternhaus Marys und sieht sich um. Sie ruft diese erneut herbei, doch als Mary Melinda ihre blutigen Hände entgegenstreckt, erkennt diese, dass jene ihre Fingernägel noch hat, und dass die Glocke nicht wie eine klingt, die 100 Jahre alt ist. Diese Anzeichen bringen Melinda auf den Verdacht, dass es sich dabei nicht um Mary, sondern um Rachel handeln muss. Sie redet deshalb mit ihren Eltern, die ihr erzählen, dass Rachel einen Herzfehler hatte und deshalb einen Herzmonitor am Körper trug.

Als Melinda mit Sloane redet, erklärt sie ihr die Geschehnisse: Rachels schwaches Herz hielt die Angst nicht aus, deshalb erklang der Alarm und Rachel fiel ins Koma. Nach vier Tagen starb sie dann. Es stellt sich heraus, dass Sloane der Grund für Rachels plötzliches Herzversagen war. Sie schlich sich zu ihr, um sie zu erschrecken, was Rachels Herz nicht verkraftete.

Melinda kehrt zu Marys Elternhaus zurück, wo sie Rachel klarmacht, dass sie nicht Bloody Mary ist. Rachel verschwindet und Melinda geht erneut zu ihren Eltern, wo sie zwischen ihr und ihren Eltern vermittelt. Auch Sloane kommt hinzu und Rachel vergibt ihr, sodass sie endlich loslassen kann. Sie geht daraufhin ins Licht.

Allison und Jenna erwachen aus dem Koma und Professor Payne erscheint bei Melinda, bei der er sich auch ironisch beschwert. Als Payne geht, kommt Jim und er und Melinda gehen ins Restaurant. Es ertönt noch einmal die Glocke...

Patrick K. - myFanbase


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