Bewertung

Review: #2.13 A Big Birthday and Tequila Shots

In meiner letzten Review hatte ich geäußert, dass Mandy McAllisters Karriere-Aus der nächste Stolperstein in der noch so jungen Ehe sein könnte. Diesen Stolperstein hat man auch noch kräftig in Alkohol getränkt, damit es nicht so schmerzhaft für Mandy ist... Dennoch wurde wieder ein Thema aufgegriffen, welches die Beziehung der beiden immer wieder lenkt und zwar in eine Richtung, bei der man lieber die Augen schließen sollte.

"I was just trying to celebrate your birthday." - "Tonight wasn't about my birthday, it was about you." - "Well, sorry, not all of us have out lives figured out at 21."

Es war klar, dass Mandys eigene Kündigung sie in eine Phase stürzen wird, bei der sie noch sarkastischer ist, als ohnehin schon. Dazu kommt auch noch Georgie Coopers 21. Geburtstag und da er nun endlich volljährig ist, sollte das gebührend gefeiert werden. Der einzigen Person, der dabei nicht zum Feiern zumute ist, ist Mandy selbst. Jeder und jede kennt es: Man muss die gute Miene zu einem Spiel aufsetzen, das man nicht gerne spielt. Doch anders als die meisten von uns, lässt Mandy mehr und mehr durchblicken, dass ihr die aktuelle Situation schwer zu schaffen macht. Schon viel zu oft betonte sie immer wieder, dass sie Karriere machen, Geld verdienen und endlich bei ihren Eltern ausziehen wolle. All das hat nicht geklappt und das in einem Alter, in dem man mitten im Leben steht. Natürlich ist es dann frustrierend, wenn der Ehemann – der auch noch so viel jünger als man selbst ist – genau das erreicht und dann auch noch die Schulden von einem bezahlt. Nein, es fällt in solchen Situation extrem schwer, Fröhlichkeit vorzugeben.

Clever war es daher, dass man Mary Cooper und vor allem Ruben miteinbezogen bzw. ihnen die Zügel in die Hand gegeben hat, damit sie die 'Feierlichkeiten' organisieren. Wobei... Mary ist alles andere als eine Partymaus (es sei denn, sie hat genügend Alkohol in sich). Das nette Zusammensein bei Mary war eigentlich schön, da man die ein oder andere Erinnerung an George Cooper geteilt hat. Wenn man aber dieses Szenario genauer betrachtet, konnte man erkennen, dass dieser Tag ein schlimmes Ende nehmen wird. Ein Ende, bei dem ich nicht weiß, ob wir bald ein Wiedersehen mit Scott haben werden. Auch wenn Mandy Georgie liebt, so könnte ich mir in der jetzigen Situation durchaus vorstellen, dass sie auf seine Flirts hereinfallen oder besser gesagt, sehr viel offener sein könnte, als es bisher der Fall war und Audrey McAllister würde sicher auch nicht müde davon werden, Scott als ihren bevorzugten Schwiegersohn zu bejubeln. Allerdings wissen wir ja, dass sie Georgie eigentlich doch mag und ihn für einen anständigen Kerl hält. Das hat sie immerhin unter Alkoholeinfluss gesagt und wie man ja weiß, sagt man dann die Wahrheit.

Wenn es um die Wahrheit geht, braucht Mandy offenbar auch ein bisschen Nachhilfe in flüssiger Form. Dadurch ist sie ihrer Mutter ähnlicher, als ihr wahrscheinlich lieb ist. Anders als Audrey, die in diesem Zustand nette Sachen von sich gibt, verhält es sich bei Mandy anders und sie wusste davon nichts mehr. Was witzig anfing, endete zwar versöhnlich, allerdings ist das in meinen Augen alles andere als ausgestanden. Mandy liebt ihre Tochter, das steht für mich außer Frage. Ich denke jedoch, sie hat sich ihren Lebensweg anders vorgestellt – erfolgreicher. Also genau das, was Georgie hat. Dabei scheint Mandy allerdings völlig außer Acht zu lassen, dass es ihm viel leichter fallen und besser gehen würde, wäre sein Vater noch am Leben, an den er sich dann und wann mal wenden könnte. Ein möglicher weiterer Stein, den man auftürmt, wodurch die Ehe immer mehr wackeln und Risse bekommen wird.

Aber trotz der bevorstehenden Katastrophe hat es mir wahnsinnig gut gefallen, dass sowohl Ruben als auch Connor McAllister immer besser in die Serie eingebunden werden. Zwar haben sie noch immer deutlich weniger Szenen als der restliche Cast, was mir noch immer etwas gegen den Strich geht, aber gerade bei der Barszene und dem anschließenden Zusammensetzen des Puzzles, war es verdammt schön mitanzusehen, wie die beiden mit Mandy agiert haben. Gerade bei Connor freut es mich, der besonders in der ersten Staffel als Außenseiter behandelt wurde. In dieser Staffel häufen sich seine geschwisterlichen Szenen mit Mandy schön und sie unterstreichen für mich, dass Connor ein toller Bruder ist. Es ist fast ein bisschen schade, dass CeeCee Cooper mehr in die Richtung ihrer Tante Missy Cooper schlägt. Kein Wunder also, dass Georgie seine Tochter nicht in die Obhut seiner Schwester geben will.

Fazit

"Georgie & Mandy" präsentiert uns eine Episode, die man in gewisser Weise mit der Titanic vergleichen könnte. Man sieht den Eisberg immer näher auf sich zukommen, kann zunächst auch noch ausweichen bzw. das Tempo verlangsamen, doch den Aufprall und den darauffolgenden Untergang kann man wohl nicht mehr verhindern. Genauso kann man die junge Ehe beschreiben, die am Ende dieser Staffel sicherlich auch so enden wird, wie das berühmte Schiff.

Daniela S. - myFanbase

Die Serie "Georgie & Mandy" ansehen:

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