Bewertung: 8
Rob Minkoff

Stuart Little

Eine kleine Maus, die ganz groß rauskommt...

Foto: Copyright: Sony Pictures Home Entertainment
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Inhalt

Die Familie Little, Vater Fredrick (Hugh Laurie) und Mutter Eleanor (Geena Davis), haben die Möglichkeit, ein Kind zu adoptieren, da ihr junger Sohn George (Jonathan Lipnicki) sehr alleine ist und die Katze Snowbell (gesprochen von Nathan Lane) nicht gerade ein sehr gesprächiger Typ ist. So kommt eine Maus ins Haus, die sich prompt als Georges neuer Bruder und als neues Familienglied der Littles herausstellt: Stuart Little.

Während sich der anfangs etwas niedergeschlagene George daran gewöhnt, eine Maus als Bruder zu haben, hält es Snowbell nicht länger aus, Stuart nicht fressen zu dürfen, da er ein Familienmitglied ist. So heckt Snowbell mit seinen anderen Katzen-Freunden einen Plan aus, demzufolge sich zwei Mäuse als Stuarts Eltern ausgeben und ihn "nach Hause" nehmen sollen. Als dies geschieht, kommt die örtliche Polizei bald dahinter, dass es sich hierbei um ein Missverständnis halten müsse, da Stuarts Eltern vor langer Zeit bei einem Autounfall ums Leben kamen...

Kritik

"Stuart Little" ist ein schöner Film für die ganze Familie, dem man einen gewissen Charme abgewinnen kann. Vielleicht liegt es an der zierlichen Mausgestalt namens Stuart, die immer ein fettes Grinsen im Gesicht hat oder doch an den kleinen Details, die den Film so gut machen. Eigentlich eine Art Mischung, denn nicht nur Stuarts liebes Lächeln verzaubert, sondern auch die kleinen Details sind sehr schön ausgearbeitet und durchdacht.

Die Grundlage des Film, die davon handelt, dass eine kleine Maus adoptiert wird, klingt schon sehr verrückt, es stellt sich aber im Laufe des Films heraus, dass es egal ist, ob man Katze, Maus oder Mensch wäre, da es nur zählt, dass man zusammen stark ist und auch zusammenhält. Das macht den Film sehr schön und ausdrucksvoll. Dann wird eben auch näher darauf eingegangen, dass sich George, der von dem aus "Dawson's Creek" bekannten Jonathan Lipnicki gespielt wird, anfangs nicht damit anfreunden kann, dass sein Bruder eine Maus ist, später jedoch George und Stuart sehr zusammengeschweißt sind, sodass es schon besorgniserregend auf die beiden wirkt, wenn die Katze sie begutachtet.

Hugh Laurie erweist sich wie auch schon in anderen Filmen als Glückstreffer, da er wirklich sehr gut spielt und auch an der Seite von Geena Davis einfach großartig wirkt. Die Chemie zwischen Laurie und Davis besteht, wodurch die Szenen zwischen den beiden gut, aber auch sehr konservativ wirken. Lipnicki spielt als süßer George sehr überzeugend und hatte für sein junges Alter schon viel Talent vorzuweisen. Zur Maus Stuart kann ich nicht viel sagen, außer dass es vielleicht schwer fällt, Bastian Pastewskas ("Pastewka", "Der Wixxer") Stimme herauszuhören.

Fazit

"Stuart Little" stellt sich als netter Familienfilm heraus, der einen humrovollen und zugleich emotional geladenen Nachmittag bietet.

Niko Nikolussi - myFanbase
21.03.2008

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