Bewertung: 7
Gary Winick

Schweinchen Wilbur und seine Freunde

Hilfe kommt von oben.

Foto: Copyright: Paramount Pictures
© Paramount Pictures

Inhalt

Wilbur (gesprochen von Dominic Scott Kay), das schwächste Ferkel aus einem Wurf, soll getötet werden. Doch da hat der Farmer die Rechnung ohne seine Tochter Fern (Dakota Fanning) gemacht. Diese zieht ihn groß, bis der Vater sie bittet, das Ferkel auf die Farm der Zuckermanns zu bringen, wo genug Platz ist. Fern besucht Wilbur weiterhin.

Auf der neuen Farm hat es Wilbur schwer, neue Freunde zu finden und dazu kommt noch, dass das Weihnachtsfest bevorsteht und er, wenn kein Wunder geschieht, geschlachtet wird. Schließlich lernt er Charlotte (gesprochen von Julia Roberts), eine Spinne, kennen, die ihm dabei hilft, die Schlachtung zu verhindern. Sie spinnt Netze mit Nachrichten für die Familie Zuckermann, worauf die Leute in Scharen zu der Farm fahren. Doch der Hype um die Netze löst sich bald auf und die Tiere um Wilbur und Charlotte müssen sich etwas anderes einfallen lassen...

Kritik

Der Film ist für die ganze Familie geeignet. Er ist zwar nicht spannend gemacht, unterhält aber von der ersten Minute an. Das liegt vor allem an den sprechenden Tieren, den witzigen Dialogen und Szenen. Die Menschen geraten in diesem Film in den Hintergrund. Sogar Dakota Fanning spielt nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt die erste Geige.

In dem Film geht es um Vertrauen, der Freundschaft zwischen den Tieren, aber auch zwischen Tier und Mensch sowie um das Loslassen, wie im Fall von Fern, gespielt von Fanning. Diese löst sich langsam von dem Ferkel und aus ihr wird ein richtiges Mädchen. Anfangs war sie ständig von Tieren umgeben, was sie selbst nicht anders haben wollte, bis ein Erlebnis ihr Leben zu diesem Loslösen anregte. Im Fall Wilbur sah man, wie lange es dauerte, bis er von den Tieren akzeptiert wurde und was für einen hohen Preis das kostete. Das fand ich sehr schade. Warum nicht einfach so nehmen, wie man ist?

Überrascht hat mich, dass der Film keineswegs einmal kitschig wurde, sondern ich oft gar nicht mehr aus dem Lachen herauskam oder dann doch mal wieder eine Träne verdrückte. Ein Film voller Emotionen, bunter Bilder, mit vielen Eindrücken, wunderschöner Musik und perfekten Nebendarstellern, denn die Hauptdarsteller waren die sprechenden Tiere.

Gary Winick hat die Rollen der Tiere 1A besetzt und er hatte bei der Arbeit mit diesem Schauspielercast seinen Spaß, was der Zuschauer in den Extras sehen kann. Aber auch die deutsche Synchronisation kann sich hören lassen.

DVD

Die DVD ist technisch optimal ausgestattet. Mit einem exzellenten Ton und scharfen Bildern. Das Hauptmenü ist animiert und es werden Sequenzen aus dem Film abgespielt. Die Untermenüs dagegen sind farmmmäßig mit Bildern umgesetzt. Jedes Menü ist bunt und mit einem Tierfoto beschmückt, wirklich gut gelungen.

Es sind sehr viele Extras auf der DVD enthalten, die sehr unterhaltsam, aber auch informativ sind. Beachtlicher, alle Extras können dazu noch überzeugen:

  • Kommentar von Regisseur Gary Winick
  • Kommentar von Produzent Jordan Kerner und Visual Effects Supervisor John Andrew Berton Jr.
  • Making Of
  • Einige Stimmen der Tiere
  • Flackas - Schweinchen-Geschichten
  • Wie machen die das nur?
  • Was macht einen Klassiker aus?
  • Was machen sie heute?
  • Musikvideo: Sarah McLachlan - "Ordinary Miracle"
  • Musikvideo: Bob Carlisle & Lucy Kane - "Make a Wish"
  • Ein Tag auf dem Jahrmarkt
  • Farm-Fotoalbum
  • Gag Reel
  • Entfernte Szenen mit Audiokommentar von Regisseur Gary Winick



Fazit

Ein Familienfilm, den man sich jederzeit wieder ansehen kann. Auf den ersten Blick glaubt man zwar, er sei ein Kinderfilm, was ich ebenfalls dachte, aber dem ist nicht so.

Technische Details

Laufzeit: 97 Minuten

Bildformat: 16:9

Tonformat: Dolby, PAL, Surround Sound; Deutsch, Englisch, Türkisch

Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch

Dana Greve - myFanbase
17.02.2008

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