Sarah McLachlan

Foto: Sarah McLachlan, The Laws Of Illusion (2010) - Copyright: Sony Music/Raphael Mazzucco
Sarah McLachlan, The Laws Of Illusion (2010)
© Sony Music/Raphael Mazzucco

Sarah McLachlan hat über 26 Millionen Tonträger weltweit verkauft, seit ihre Karriere 1988 mit ihrem Debütalbum "Touch" begann.

Sarah wurde am 28. Januar 1968 in Halifax, Kanada, geboren, wo sie als Kind zusätzlich zu ihrer Gesangsausbildung, auch noch klassischen Klavier- und Gitarrenunterricht nahm. Nach einem Jahr Kunstausbildung an der Nova Scotia School, nahm Nettwerk Records mit ihr Kontakt auf, um einen Solovertrag abzuschließen. Sie lehnte ihn zunächst aufgrund ihres Studiums ab, nahm das Angebot aber 1987 an und zog nach Vancouver.

Seit Sarah bei Arista Records vor ungefähr zwei Jahrzehnten unterzeichnet hat, ist jedes Studio- und Livealbum, sowie Video mit Gold, Platin oder Multiplatin von der RIAA belohnt worden: "Touch" (1988) und "Solace" (1991) erhielten beide Gold. Ihr Durchbruch kam 1994 als sie mit dem Album "Fumbling Towards Ecstasy" dreimal Platin einheimste, welches dann von der digital verbesserten Multimediaversion "The Freedom Sessions" (1995) mit Gold abgelöst wurde.

Sarahs Meilenstein - das fünfte Album "Surfacing" (1997) - erhielt gleich achtmal Platin. Außerdem enthält es zwei preisgekrönte Grammy-Tracks: "Building a Mystery" und "Last Dance". Die 1999 stattgefundene Lilith-Fair-Tour brachte ihr dreimal Platin für "Mirrorball" und das Video "Mirrorball". Der "Mirrorball"-Song "I Will Remember You" brachte Sarah den dritten Grammy in ihrer Karriere ein (1999).

Das Lilith-Fair-Benefizfestival wurde von Sarah McLachlan gegründet und brachte zwei Millionen Menschen in seiner dreijährigen Geschichte (1997-1999) zusammen. Dazu brachte es mehr als $ 7 Millionen für wohltätige Zwecke ein. Indigo Girls, Sheryl Crow, Nelly Furtado, Queen Latifah, Emmylou Harris und Christina Aguilera gehörten unter anderem zu den Künstlern, die am Festival teilnahmen.

1999 kündigte Sarah dann ihren Rücktritt aus familiären Gründen an. Mit ihrem Ehemann Ashwin Sood, Schlagzeuger in ihrer Begleitband, zog sie sich auf eine Farm bei Vancouver zurück und brachte 2002 ihre Tochter India auf die Welt.

2003 kam sie zurück und veröffentlichte "Afterglow", was eine Grammy-Nominierung für das beste Pop-Album bekam. Auch der Opener "Fallen" wurde nominiert.

Im September 2004 gab McLachlan das von Sophie Muller gesellschaftlich geladene Video "World Of Fire" frei. Auch dieses Video erhielt eine Grammy-Nominierung. Es kostete gerade mal $ 15 - soviel wie eine Sony Mini DV-Kassette kostet. Der Rest des $ 150.000 Videobudgets wurde unter elf wichtigen Organisationen auf der ganzen Welt verteilt: Engineers Without Borders, Help The Aged, Warchild und Heifer International.

Das Album "Afterglow" erhielt schließlich viermal Platin, die DVD Doppelplatin. Im August 2005 veröffentlichte Sarah ihr Album "Bloom", ihr zweites Remix-Album. Während das meiste Material von "Afterglow" genommen wurde, schloss sie auch eine Version des 1989-McLachlan-Tracks "Vox" und eine zuvor nicht freigegebene Kooperation mit DMC und einen Black Eyed Peas Mix ein.

Anschließend war Sarah wieder wohltätig aktiv. Sie nahm an einem Konzert zugunsten der Tsunami-Opfer in Südostasien teil und auch beim Live 8-Open Air in Vancouver.

2006 erschien dann "Mirrorball: The Complete Concert", der Gesamttourmitschnitt von 1998 und das Weihnachts-Album "Wintersong" wurde veröffentlicht: eine Sammlung von Weihnachtssongs mit sowohl traditionellen, als auch modernen Songs.

Das Album "Wintersong" entstand in McLachlans Heimstudio in Vancouver und enthält neben Coverversionen wie John Lennons "Happy Xmas (War is Over)", Joni Mitchells "River", Gordon Lighfoots "Song For A Winter's Night" und den Titelsong "Wintersong", den Sarah extra für dieses Album schrieb. Darüber hinaus wählte die Kanadierin amerikanische Standardsongs. Musikalische Unterstützung bekam Sarah bei dem Aufnahmen unter anderem von Diana Krall und ihrem Landsmann Jim Creegan (Barenaked Ladies), der auf allen Stücken den Part des Bassisten übernahm. Bei "Happy Xmas (War is Over)" ist der Kinderchor einer Musikschule aus Vancouver zu hören, den Sarah McLachlan seit Jahren fördert und betreut. "Wintersong" erhielt eine Grammy-Nominierung, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Sarah trennte sich 2008 von ihrem Ehemann, dem Drummer Ashwin Sood, mit dem sie seit 1997 verheiratet war. Gemeinsam haben sie die zwei Töchter.

Dana Greve - myFanbase

Ausgewählte Filmographie (Schauspieler)

1996Poltergeist - Die unheimliche Macht (TV) als Opfer
Originaltitel: Poltergeist: The Legacy (#1.15 Dark Priest) (TV)

Discographie

2010Laws of Illusion
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2008Closer: The Best Of Sarah McLachlan
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2006Wintersong
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2006Mirrorball - The Complete Concert
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2005Bloom Remix Album
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2004Afterglow Live
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2004DVD: Afterglow Live
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2004DVD: VH1 Storytellers
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2003Afterglow
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2003DVD: Lilith Fair - A Celebration of Women in Music
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2001Remixed
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1999Mirrorball
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1999DVD: Mirrorball
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1998DVD: Video Collection 1989-1998
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1997Surfacing
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1996Rarities, B-Sides & other Stuff
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1994The Freedom Sessions
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1993Fumbling towards Ecstasy
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1991Solace
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1988Touch
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