Bewertung: 6
Clare Kilner

Wedding Date

Das Schwierigste ist, jemanden zu lieben und sich dann zu trauen, sich auch lieben zu lassen.

Foto: Copyright: 2006 Universum Film GmbH
© 2006 Universum Film GmbH

Inhalt

Kat (Debra Messing) lebt in New York und ist Single. Das macht sie schon fertig genug, da sie immer noch an ihrem Ex-Verlobten Jeffrey (Jeremy Sheffield) hängt und ihr Liebeskummer sie nicht loszulassen scheint. Doch dann wird sie auch noch zur Hochzeit ihrer kleinen Schwester Amy (Amy Adams) nach London eingeladen, bei der auch Jeffrey anwesend sein wird. Kat hat den Plan, ihren Ex eifersüchtig zu machen und so heuert sie Gigolo Nick (Dermot Mulroney) an, um ihren Freund zu spielen. Doch schon nach einiger Zeit scheint sich zwischen den beiden mehr zu entwickeln als nur ein Geschäftsverhältnis. Und dann kehrt auch noch eine Wahrheit ans Licht, die alles zu verändern scheint.

Kritik

Das Thema des Films ist nicht neu. Frau hängt an Ex, lernt Neuen kennen und verliebt sich in Neuen. Genauso vorhersehbar ist der Film. Schon nach kurzer Zeit weiß man, wie er ausgehen wird. Und in dem Punkt wird man nicht enttäuscht. Der Beginn des Film kommt mager und extrem langweilig daher. Erst nach 20 Minuten scheint sich das Blatt zu wenden. Während der ersten Zeit hofft man inständig, dass der Film nicht so weitergeht, wie er anfängt. Und das Flehen wird erhört. Er geht nicht so weiter. Stetig mausert sich "Wedding Date" zu einer unterhaltsamen und witzigen Rom-Com (Romantik-Comedy). Es kommen dennoch einige Makel des Drehbuchs der Nachwuchsautorin Dana Fox, welches auf dem Roman "Asking For Trouble" von Elizabeth Youngs basiert, ans Tageslicht. Aber auch diese verderben einem nicht die Stimmung und der Film beginnt zunehmend mehr Spaß zu machen.

Bei den Darstellern ist es da eine andere Sache. Der ehemalige "Will und Grace"-Star Debra Messing weiß zu überzeugen. Als leicht durchgedrehte aber äußerst sympathische Kat (Kitty) zieht sie die Zuschauer schnell auf ihre Seite. Bei Dermot Mulroney ist es schon schwerer. Klar, die Rolle des gut aussehenden Gigolo steht ihm wie angegossen, aber er wirkt den ganzen Film über gelangweilt und kühl. Selbst in den Szenen, in denen er Gefühle zeigen sollte, kommt dies nicht ganz rüber. Von den Nebendarstellern sticht vor allem Amy Adams hervor. Sie ist großartig gecastet für die Rolle von Kats kleiner Schwester. Es macht einfach Spaß ihr zuzusehen.

Die Bilder, die uns Wedding Date bietet, sind durchweg gut. Jede Kamerafahrt und jede Einstellung sind perfekt abgestimmt und überzeugen vollends. Auch die Aufnahmen der Landschaften in New York, London und auf dem Land, wo die Hochzeit stattfindet, ergänzen den Film passend und anregend. Auch der Soundtrack passt sich dem Film sehr gut an. Die Songs, auffallend viele von Michael Bublé, sind schön anzuhören.

Fazit

Romantiker werden diesem Film wohl lieben. Auch wenn man in den ersten Minuten fast wegschalten möchte, so mausert sich der Film noch zu einem soliden Unterhaltungsfilm.

Eva Klose - myFanbase
31.07.2007

Diskussion zu diesem Film