Bewertung: 5
Jon Turteltaub

Vermächtnis der Tempelritter, Das

Um den Code knacken zu können, muss jemand alle Regeln brechen.

Foto: Copyright: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Inhalt

Seit acht Generationen jagt die Familie Gates einem mythischen Schatz nach, der angeblich von den Nachkommen der Freimaurer und Tempelritter versteckt wurde. Auch Ben Gates (Nicolas Cage) hat es zu seiner Lebensaufgabe gemacht, diesen Schatz zu finden, dadurch hat sein Vater (Jon Voight) den Glauben an ihn verloren. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Computerexperten Riley (Justin Bartha), und dem Team von Ian Howe (Sean Bean) findet er in der Arktis den ersten Hinweis, der auf eine Schatzkarte auf der Rückseite der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung deutet.

Howe zeigt sich aber als gnadenloser Schuft, der Ben und Riley beseitigen und sich alleine auf die Schatzjagd machen will. Ben und Riley können den Anschlag in einem Bunker überleben. Beide gehen zum FBI, anderen Behörden und zu Dr. Abigail Chase (Diane Kruger), die für die Sicherheit der Unabhängigkeitserklärung verantwortlich ist, doch nicht einer glaubt ihnen, dass jemand diese entwenden will. Gates entscheidet sich also dazu, selber die Karte zu klauen, damit Ian Howe sie nicht bekommt.

Gates macht sich auf, den Schatz zu finden, doch da hat er nicht mit Dr. Chase gerechnet, die ihnen folgt. Fortan haben sie die eigensinnige Abigail Chase und auch noch den FBI-Agenten Sadusky (Harvey Keitel) im Schlepptau – sowie Ian Howe. Die Entschlüsselung der Unabhängigkeitserklärung ist nur der Anfang einer Jagd nach vielen weiteren Hinweisen und der Beginn eines großen Abenteuers.

Wer ist der schnellste und entschlüsselt das Geheimnis – Bens einstiger Kollege Ian Howe oder doch er selber?

Kritik

Der Film ist eine Mischung aus Abenteuerfilm und Komödie, und für den lustigen Part bin ich echt dankbar. Denn obwohl der Film sehr spannend war, und man ihn echt genießen konnte, fielen da ständig Begriffe, mit denen zumindest ich nichts anfangen konnte. Höchstens wenn jemand vom Fach den Film sieht, dann versteht er, von was die da eigentlich reden.

Die Spannung im Film ist echt toll. Die Verfolgungsjagd der einzelnen Teams und die Jagd nach den Hinweisen, von einem zum nächsten – das alles wurde sehr gut umgesetzt. Dazu beigetragen hat natürlich die tolle Besetzung. Vor allem die Art, wie manches Problem gelöst wurde, hat mich an MacGyver erinnert.

Mies war allerdings die Synchronisation von Diane Kruger, die sie selber machte. Tut mir echt leid, wie blöd ihre Stimme ist. Da hätte man dann doch schon jemand anderes holen können für die Rolle der Abigail Chase. Diese Stimme ist und war so herzlos und langweilig.

Fazit

Wer MacGyver mag – der mag auch diesen Film. Der Film hat mich zwar nicht vom Hocker gerissen, doch im Großen und Ganzen ist er ein toller Unterhaltungsfilm mit einer super Besetzung.

Dana Greve - myFanbase
25.05.2007

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