Bewertung: 6

Review: #5.05 Superhelden

Foto: Todd Tucker, Charmed - Copyright: Paramount Pictures
Todd Tucker, Charmed
© Paramount Pictures

Da haben sich die Macher von Charmed mal wieder eine interessante Folge einfallen lassen. Ich dachte mir eigentlich, dass es nach der letzten Folge bergauf geht, aber anscheinend hab ich mich da ein wenig geirrt. Die Folge war zwar nicht so schlecht, aber doch ein wenig anders. Jetzt müssten wir doch alles durch haben, oder? Superhelden, Märchenfiguren, Nixen - jetzt sollte die gesamte Palette abgedeckt sein.

Erst einmal zum Inhalt. Phoebe, Paige und Leo machen sich ja immens viele Sorgen um Piper. Das ist zwar nichts schlechtes, aber man kann es auch übertreiben. Noch dazu ist es doch so, dass Piper durch ihr Baby jederzeit geheilt werden kann. Warum versuchen dann ihre Schwestern sie aus allem rauszuhalten? Stress ist sicherlich nicht gut für ein Baby, aber sie ist doch eine magische Hexe und das Baby ist auch kein normales Kind – ergo sollten die lieben Schwestern Piper nicht wie eine Aussätzige behandeln. Ich kann mir schon gut vorstellen, dass es sehr nervig sein muss, wenn man aus allem rausgehalten wird. Aber schlussendlich kapieren Paige und Phoebe dies auch und versuchen Piper besser mit einzubeziehen.

Paige hat in dieser Folge ein sehr interessantes Problem – nämlich dreht es sich bei ihr um Sex. Ich glaube dieses Thema ist fast noch nie angesprochen worden oder immerhin etwas dezenter. Interessant ist, dass sich Paige während der schönsten Sache der Welt immer wegbeamt. Normalerweise ist doch Paige immer die total coole und relaxte Hexe. Ich fand es ein wenig komisch, dass sie gerade mit ihrem Freund zu Gange war und dann von ihren Schwestern gerufen wurde – nebenbei bemerkt: es war taghell – müsste ihr Freund sich nicht fragen, wo auf einmal Paige hin ist? Denn wenn die Zwei gerade dabei waren, ist es doch ein wenig komisch, dass die Partnerin plötzlich weg ist. Diese Sache wurde gar nicht erwähnt – mysteriös.

Nicht das ich es vergesse, die Outfits unserer drei Hexen als Superheldinnen waren sehr schick und die Drei sahen fabelhaft darin aus. Lange hatten sie diese Superkräfte ja nicht, was auch sehr gut ist, denn sie waren als Superheldinnen sehr unvorsichtig – wie man unschwer in der Folge erkennen kann. Ich bin froh, dass wie die Drei als Hexen und nicht als Superheldinnen haben.

Fazit

Zwar haben die mächtigen Drei diesmal nicht ihren Schützling beschützen können, aber das Ende ist gut ausgegangen und der junge Kevin hat sein neue Bestimmung wahrnehmen können. Ende gut - Alles gut. Dennoch wünsche ich mir, dass man die ganzen Märchensachen und Comichelden hinter sich lässt und bei "Charmed" eine eigene, nicht kombinierte Handlung aus anderen Formaten findet.

Barbara K. - myFanbase

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