Mission der Jägerin; 1.Teil

Joel Renstrom ist der Frage, ob es der Jägerin bestimmt ist alleine zu sein etwas nachgegangen. Dies ist der erste übersetzte Teil ihrer Analyse, der zweite folgt so schnell wie möglich!!!

Ist es der Jägerin bestimmt einsam zu sein? Ist die Mission alles was zählt?

by Joelle Renstrom

Eine der klarsten Lektionen die uns die Show mitteilte ist, dass emotionale Verbindungen und Menschlichkeit notwendig sind- nicht nur für Buffy, die Person, sondern auch für Buffy, die Jägerin. Ihre Beziehungen mit Leuten haben sie an das Leben gebunden- Spike kam dadurch der Gedanke, das diese Verbindungen sie am Leben gehalten haben und denn Todeswunsch, den jede Jägerin hat milderten. Ihre Freunde haben ihr geholfen das Böse zu bekämpfen und nur sie als die Jägerin hat Opfer für das Wohl der Menschheit gebracht, ihre Freunde haben Opfer für sie gebracht.

Am Ende der 2. Staffel ist Buffy alleine. Ihr Freund versucht die umzubringen und die Welt zu vernichten. Sie wird von der Polizei gesucht. Sie ist von der Schule geflogen. Ihre Mutter, unfähig Buffys Aufgaben als Jägerin zu verstehen, hat sie rausgeworfen. Ihre Freunde sind irgendwo (sie weiß nicht, dass sie ihr immer noch helfen). Angel treibt sie in eine Ecke, schleudert ihr Schwert weg und hält die Spitze seines Schwertes an ihr Gesicht. "Keine Waffen, keine Freunde, keine Hoffnung," sagt er Eigentlich kommt nun noch der satz: "Was bleibt dann noch übrig?. Er stößt das Schwert auf sie und sie fängt die Schwertspitze zwischen ihren Fingerspitzen ab und sagt entschlossen, "Ich", und schlägt ihn mit dem Knauf des Schwertes.

Diese einfache Erklärung sagt viel darüber aus, was so wichtig an Buffy als Serie ist. Keine Waffen? Keine Freunde (die da sind ihr zu helfen)? Das stimmt. Aber keine Hoffnung? Niemals. Nicht solange Buffy da ist, nicht solange Buffy Buffy ist.

Sieben Jahre lang war Buffy in einem Zwiespalt zwischen der Isolation ihrer Bestimmung und ihre Verbindung zu der Welt. Viel Spaß der Serie war, diese Freundschaften zu untersuchen. Aber die Dinge waren nie mehr dieselben für die Scoobies nach ihrem High School Abschluss. Trotzdem sie in Sunnydale geblieben sind. Das Finale in der 4. Staffel unterstreicht diese Tücke, ihre Veränderungen, sie sind am stärksten, wenn sie zusammen sind. Aber ich denke die Dinge haben sich zum Guten gewendet (na ja, soweit man das sagen kann), als Buffy sich selbst geopfert hat, für die Dinge, die sie an diese Welt gehalten haben.

In der 5. Staffel, spielten die Schreiber mit den Themen Freundschaft und Liebe; sie verzehrten es. Im direkten Kontrast zu dem Bogen der letzen 5 Jahre, erschafften sie eine Beziehung au dem Nichts; Es war nicht echt, eine Fabrikation. Buffys Liebe zu Dawn, genau wie Dawn selber, war ein Ergebnis von Magie. Aber die Liebe, die die Mönche heraufbeschwört haben fühlt sich genauso echt an, wie die Buffys Liebe zu ihren Freunden, auch nachdem Buffy die Wahrheit über Dawn wusste. Dawn als Charakter ist am bedeutsamsten, weil die physikalisch die Bedeutung "der Mission" ist. Sie repräsentiert eine Mischung aus zwei Vorstellungen: Liebe und Pflicht. Es war Buffys Pflicht Dawn in Sicherheit zu wahren. Je mehr Buffy Dawn liebte, desto mehr schien sie Erfolg damit zu haben. Ich habe mich oft gewundert, warum die Mönche den Schlüssel nicht in etwas Unbeseeltes verwandelt haben, etwas dass nicht bluten kann, wie eine Heftklammer. Es wäre wohl nicht so eine interessante Handlung geworden. Und die Mönche wussten, dass Buffy Dawn lieben musste, um alles aufzuopfern und sie zu beschützen.

Dawns Tod würde das Portal schließen. Buffys Tod schloss das Portal *und* schütze Dawn, was nur so war, weil Buffy es so wollte. Wenn Buffy ihr Leben für etwas anderes geopfert hätte, hätte Dawns Tod die Apokalypse abwenden können? So sehr man Buffys Aktion Dawn zu retten, als einen Akt aus Liebe sehen kann, so kann es auch als Vervollständigung ihrer "Mission" ansehen. Sie schütze Dawn bis zum Ende, unter dem höchsten Preis.

Buffy rettete auch das Leben ihrer Freunde. Als sie Starb, hatten sie und Dawn zwei Möglichkeiten damit umzugehen- der Kummer und die Leere die Buffys Tod hinterlassen hat und auch die Abwesenheit der Jägerin. Sie lebten immer noch am Höllenschlund. Sie wissen "was in der Nacht so abgeht". 5 Jahre lang kämpften sie mit Buffy und die Dämonen und Vampire wissen das. Ohne die Jägerin, die sie schützt, waren sie alle Zielscheiben. Buffy entschied ihre Rolle als Beschützerin, der Leute die sie liebte, auch Dawn, aufzugeben. Das Ende der 5. Staffel ging um Liebe, ja. Aber diskutabel ging es auch darum, das die Mission über allem anderen steht.

In der 3. Staffel riskierte Buffy ihr eigenes Leben und das Schicksal der Welt um Angel zu retten- den Aufstieg zu verhindern war nicht ihre größte Priorität. Sie tauschte die Box von Gavlok gegen Willow, auch wenn es besser gewesen wäre die Box zu vernichten und somit den Aufstieg zu verhindern. Es gab Zeiten in denen sie klar wählte die Mission anzuhalten, für etwas, was sie für wichtiger empfand. Natürlich, wenn Angel zu viel von ihrem Blut geleert hätte und die getötet hätte, wäre der Bürgermeister vielleicht aufgestiegen und wir würden auf ihre Entscheidung genauer gucken. Aber das geschah nicht, was selber schon etwas aussagt. Es unterstrich das Vertrauen der Scoobies in Buffy und das Vertrauen in sie selbst. Es unterstreicht ihre Fähigkeit ihre Mission und ihre Liebe zu ihren Freunden in Balance zu halten.

Quelle: thebuzz



Nicci - myFanbase
06.05.2003 15:00

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