Emma im SFX Magazin

Im aktuellen SFX Magazin (#104) ist ein kurzer Bericht über Emma Caulfield, dessen Übersetzung wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Adios Anya

Falls es eine neue Buffy Spinoff Serie geben wird, wird Emma Caulfield definitiv nicht dabei sein, Leute...

Es ist ein schöner sonniger Tag in Südkalifornien und Buffystar Emma Caulfield sieht in ihrem federbesetzten Outfit wie ein hinreißender Filmstar aus alten Zeiten aus, als sie zu ihrem Stuhl schlendert. Yummy. Wir versuchen, unsere Gedanken trotzdem auf den Job zu konzentrieren...

Was wir wissen wollen ist, gibt es irgendeine Möglichkeit, dass Anya in einer weiteren Buffy Spinoff auftreten könnte?

"Nein," sagt sie mit einer einfachen Endgültigkeit. "Ich liebe Anya. Ich liebe es, sie zu spielen, aber ich denke ich habe alles getan, was ich mit ihr tun konnte. Es ist etwas, was Sie nicht vollständig verstehen können, wenn Sie nicht dabei sind. Den Charakter kontinuierlich frisch zu halten, sogar mit den großartigen Autoren, die wir haben, ist wirklich schwer. Es gibt Stücke und Musicals, die ewig am Broadway laufen, aber sie haben nicht die Originalbesetzung. Es wird von niemandem beim Film oder im Theater erwartet, eine Rolle ewig zu spielen. Im Unterschied dazu tun sie es im Fernsehen, wo man aus dem Stegreif für 5 Jahre unterschreibt. Und cih denke das ist fast eine irreale Erwartzng. Wenn bestimmte Dinge passieren, kann es meiner Meinung nach noch länger andauern. Wie "Friends" oder Leute bei "Law and Order" oder "ER", die seit dem Anfang dabei sind und es immer noch machen. Ich bin einfach ausgebrannt."

Also selbst wenn sie gefragt würde, ob sie zurück käme, würde sie nicht in Versuchung kommen?

"Nein, ich bin fertig." Schande. Es hätte noch weiter gehen können mit diesem Charakter. Vielleicht eine Art feministische Racheserie mit Anyanka, die jede Woche eine Plage von schmerzenden Stichen über ein männliches Chauvinistenschwein fallen lässt.

Wir quatschen noch ein bisschen weiter und Caulfield sagt, sie wird es vermissen, Anya zu spielen - obwohl sie ihre eigenen Auftritte nicht gern anschaut. Ich bin selten zufrieden mit allem, was ich tue. Immer. Ich bin fast immer entsetzt von dem, was ich bei meinen Auftritten sehe. Ich kritisiere einfach - 'Wow, ich kann das nicht getan haben!' "

Sie erzählt uns eine kleine, wahre Geschichte über eine Begegnung mit einem Fan. "Diese Frau kam zu mir und sagte: 'Oh, ich wollte einfach nur sagen, dass deine Darbietung in der Folge 'The Body', wo Buffy Mutter stirbt und du es nicht verstehst, das hat mich so sehr bewegt! Immer wenn ich diese Szene sehe, weine ich einfach los und denke, dass es so bewegend ist!' Und sie hat keine Ahnung, dass alles, was ich die ganze Zeit dachte, war 'Ich muss aufs Klo... und ich bin hungrig!' Das war alles, was durch meinen Kopf ging! Diese Tränen kamen herausgekullert und ich dachte: 'Das kostet das Studio Geld! Joss Whedon wird nie wieder mit mir zusammen arbeiten'. Ich konnte Joss sehen: 'Mensch, Emma! Kapier es doch!'

Ich habe diese Frage schon früher gestellt bekommen, was ich denke, wenn ich eine Szene spiele. Wenn Ihr eine Ahnung von den Dingen, an die ich denke, hättet... Es sind die Sachen, an die ich in diesem Moment überhaupt nicht denken sollte!"

Ein Transcript des Originals könnt Ihr

href="http://www.anya.org.uk/forum/view_topic.asp?tid=1449"hier nachlesen.

Quelle: SFX



Sweety - myFanbase
02.05.2003 08:10

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