The Pulse Interview mit Amber
The Pulse hatte die Möglichkeit, Amber Benson einige Fragen zu stellen. Hier für euch die Übersetzung des Interviews:
THE PULSE: Die meisten kreativen Leute, die ich kenne, können sich nicht an eine Zeit erinnern, wo sie nicht den Drang verspürten, etwas zu tun - ob es schreiben ist, zeichnen, schauspielen, singen usw.... Spiegelt dies auch Ihre Gefühle wider? Haben Sie auch immer das dringende Gefühl, etwas Kreatives tun zu müssen? Was sind einige der frühesten Sachen, an denen Sie gearbeitet haben?

AMBER BENSON: Ich denke ich war schon immer eine kreative Fanatikerin. Ich schreibe Gedichte und spiele Stücke mit meinen Freunden seit ich ein Kind war. Ich denke, dass Kreativität dich einfach irgendwie schnappt und du kannst nicht viel dagegen tun, wenn sie dich anruft. Es ist fast wie eine Droge: Du bist nur glücklich, wenn du kreativ bist.
THE PULSE: Wie kamen Sie zum Schauspielen? Wann war der Moment, wo Sie entschieden, dass Sie versuchen wollen, eine Schauspielerin zu sein?
BENSON: Ich begann als Tänzerin. Ich war ungefähr 6 oder 7 und merkte, dass ich es mehr genoss, auf der Bühne zu stehen und Leute für mich klatschen zu sehen, als das Tanzen selbst. Es war eine Art natürliche Auslese hin zum Schauspielen. Ich kam auf die Bühne, aber ich musste mir nie darüber Gedanken machen, blutende Füße einer Ballerina zu haben.
THE PULSE: Neben Buffy, was waren einige Ihrer Lieblingsrollen? Welche "kleineren" Rollen waren die, an die man sich am meisten erinnert?

BENSON: Die Arbeit, auf die ich am meisten stolz bin, machte ich bei dem kleinen Film "King of the Hill". Ich spielte ein epileptisches Mädchen in einer Tiefphase in St. Louis. Es war mein erster Job in einem Film und ich liebte es. Ich hatte auch viel Spaß beim Dreh meines eigenen Filmes "CHANCE". Es war eine Herkules-Aufgabe: Spielen und selbst Regie führen zur gleichen Zeit. Eine kleinere Rolle, die immer in meinem Gedächtnis bleibt, war ein Film namens SFW. Ich tat so, als erschieße ich Stephen Dorff and Reese Witherspoon. Das war definitv merkwürdig und ich hasste es, ein Gewehr zu benutzen, das beängstigte mich.

THE PULSE: Was war Ihr liebster "Tara" Moment? Was macht diesen Ihrer Meinung nach so besonders?
BENSON: In einer Episode namens THE BODY, hatten Willow und Tara einen wunderbaren Kuss. Ich war sehr stolz, dass ich eine reale lesbische Beziehung in ihrer Gesamtheit darstellen durfte. Es hat Alyson und mir sehr viel bedeutet.

THE PULSE: Während Sie Tara spielten, trieben Sie auch Ihre Karriere als Autorin voran. Wer sind Ihre Einflüsse in dieser Zeit? Wenn Sie etwas zum lesen suchen, welche Charakteristika ziehen Sie an?
BENSON: Ich liebe die Screwball Komödien aus den 30er und 40er Jahren: Preston Sturges, Billy Wilder, Frank Capra etc. Diese Typen waren beeindruckend. Die Charaktere hatten die erstaunlichsten Dialoge. Ich liebe es, den schnellen Gags zuzuhören. Ich liebe auch die Noir Filme aus dieser Zeit. Sie haben auch einige der besten Dialoge, die jemals gesehen wurden.

THE PULSE: Was mochten Sie am meisten am Schreiben von Comicbüchern? Wie unterscheidet es sich vom Schauspielern?
BENSON: Ich liebe es Comics zu kreieren. Es ist wie einen kleinen Film zu machen. Aber es ist sehr eigenartig, die Dialoge für den Charakter, den man spielt, zu schreiben. Ich denke, Chris Golden war wunderbar darin, sicherzustellen, dass meine Dialoge wie die Charaktere klingen, was wirklich sehr schwer zu realisieren ist.
THE PULSE: Sie arbeiten nun mit Chris Golden und der BBC an "Ghosts of Albion". Was ist "Ghosts of Albion"? Was inspirierte zu dieser Serie?

BENSON: Ich möchte nicht zu viel verraten, aber Ghosts ist über 2 junge Menschen, die entdecken, dass die Erbschaft ihres Großvaters wenig mit Geld als damit zu tun hat, England vor den Mächten des Bösen zu beschützen. Chris Golden hat eine beeindruckende Vorstellungskraft. Es begann mit "Was wäre wenn...?" und ab da ging es los.
THE PULSE: Was sind die größten Herausforderungen beim Erschaffen dieser Serie?
BENSON: Dass wir reale englische Charaktere erschaffen, obwohl Chris und ich beide aus den Staaten sind. Wir waren glücklich, dass unsere Schauspieler, besonders Anthony Daniels, uns halfen und alle Amerikanismen korrigierten, die wir nicht im Script lassen sollten.

THE PULSE: Was sind die größten Belohnungen?
BENSON: Ich denke, dass Chris und ich beide sehr froh waren, als wir das erste Mal die Schauspieler die erste Folge sprechen hörten. Es war so cool, die Worte laut zu hören - und mit einem englischen Akzent!
THE PULSE: An welchen anderen Projekten arbeiten Sie gerade?
BENSON: Ich habe gerade einen Film namens "LATTER DAYS" fertiggestellt - in dem ich einfach nur gespielt habe - und ich arbeite daran, Geld zusammenzubringen, um in einem weiteren Film Regie zu führen.
Hier könnt Ihr das Original-Interview nachlesen.
Quelle: Comicon.com
Nicole - myFanbase
28.03.2003 00:00
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