Sarah Interview in der

In der aktuellen Ausgabe der "Seventeen" spricht Sarah über ihr Leben nach Buffy. Wir haben für euch die Übersetzung.

Du startest ein vollständig neues Leben. Die meisten Leute sind normalerweise ängstlich was Änderungen betrifft, da es viele Risiken birgt...

Die Belohnungen kommen nicht, wenn du die Risiken nicht eingehst. Es ist witzig: mein komplettes Leben lang wollte meine Mutter nach Kalifornien ziehen. Und ich war immer absolut dagegen: "Ich verlasse New York nicht! Ich würde ja von zuhause weglaufen." Und dann zog ich nach Kalifornien und ich liebe es hier. Ich versuche damit darzustellen, das man sich manchmal selbst öffnen muss, um verschiedene Dinge auszuwählen. Die High School zu verlassen ist wohl eins der furchtbarsten Dinge, den es ist wohl das erste Mal das du die Entscheidung treffen musst: "Was möchte ich als Erwachsener tun?" Die eine Sache die ich jetzt wirklich gelernt habe ist, ein Wechsel ist wirklich gut. Veränderungen halten dich gesund.

Erzähl uns mehr.

Es gibt so viele Möglichkeiten da draußen. Du weißt, bei Buffy mitzumachen, war am Anfang auch ein Risiko. Niemand wollte in einer Show mitmachen die auf einen durchgefallenen Film basiert. Ich erinnere mich, als ich meinen Freunden erzählte: "Ich werde eine Show machen, die sich Buffy the Vampire Slayer nennt." Und ich erinnere mich wie die Familie meiner Freundin Lindsay reagierte: "Wha – der Film? Das wird den Bach runtergehen, Sarah." Aber das Leben ist voller Metamorphosen.

Können wir kurz anhalten? [Schreit] Mum! [Zurück zur normalen Stimme] Sorry aber meine Mum kommt gerade rein und meine Hunde haben eine Herzattacke.

Woher nimmst du deine positive Haltung, wenn die Dinge unsicher sind?

Als erstes, nichts ist in Stein gemeißelt. Ich habe das zu Michelle Trachtenberg gesagt: "Wenn du zum College gehst und es gefällt dir nicht, kannst du zu einem anderen gehen. Wenn du lange an einer Entscheidung gegrübelt hast und ihr eine Chance geben willst, aber es ist nichts für dich, dann ist das so.

So was möchtest du jetzt tun?

Da gibt es soviel. Für mich erst mal etwas Zeit haben und ein wenig Dekompression...in der Lage sein, mal abzuschalten. Ich arbeitete eine unglaubliche Menge an Stunden in dieser Show. Alle meine Freunde riefen an und gehen Freitags Nachts aus und ich konnte nur sagen: " Sorry Leute, ich kann nicht mitkommen, ich arbeite heute Nacht." Ich war da in diesem Raum, " Leute ladet mich nicht ein! Es macht mich nur wütend!" Es war traurig, aber...

Also vor sieben Jahren hast du dein persönliches Leben angehalten.

Ich bin sehr glücklich das ich ein verständnisvolles Umfeld habe. Und ich liebe meinen Job. Aber das ist es auch, was es so hart macht. Ich war an diesem wunderbaren Ort und jetzt bin ich die Sache, die jeder fühlt : "Ich bin nervös was die Zukunft angeht; ich bin sehr aufgeregt die Chance zu ergreifen und was Neues zu machen, denn manchmal, wenn man zu lange wartet, verschwinden die Chancen wieder. [das bellen der Hunde wegen eines Klingelns ist zu hören] Oh...[seufzt] tut mir sehr leid, kleinen Moment. [Sie geht weg und kommt wieder] Nach all dem klingeln, ist keiner da. Können sie sich das vorstellen?

Möglicherweise war es deine Zukunft die da geklingelt hat.

Ja, bestimmt. Ich hoffe ja nicht, denn es war niemand da.

Vielleicht hat eine Gelegenheit geklingelt und du hast es nicht gemerkt.[lacht]

Oh mein Gott. [lacht] Du bringst mich dazu zurückzuschleichen und unter den Fussmatten nachzusehen. So oder so ist es erschreckend. Ich verlasse etwas sicheres und erfolgreiches, um meine Chance zu ergreifen und Glück zu haben, das sich noch etwas tut. Es ist aber meist angeboren, was du fühlst ist meist das beste und richtige für dich. Ich war 18 als ich mit der Show begann, und ich bin 26 wenn die Zeit vorbei ist. Das ist ein großer Batzen meines Lebens. Aber es fühlt sich richtig an.

Wie sehr wirst du deine Cast Mitglieder vermissen?

Das wird so sonderbar. Ich denke bei James Marsters und mir: Wir sind fast wie Bruder und Schwester.

Wie war euer erstes Treffen?

James kam zu uns bei "School Hard", daran erinnere ich mich. Es war die zweite Staffel, dritte oder vierte Episode. Es war einer der längsten Tage der Show. Und ich erinnere mich das er diese schweren Stiefel trug und er war nicht begeistert über die Stunt Kämpfe, denn er kommt vom Theater, da ist alles ein bisschen echter. Ich hatte überall diese Quetschungen an meinen Armen von James riesigen Stiefeln. Ich necke ihn immer noch wegen diesem Tag.

Und was ist mit Alyson?

Alyson kam rein und ich erinnere mich, wie ich dachte: " Ahh! Eine Freundin! Endlich!" Ihre Lieblingsstory die sie erzählt, wie beschäftigt und verrückt ich war ist, als sie ihre Mandeln heraus bekam und ich sie vom Krankenhaus abholte und nach Hause brachte und sie angenommen hatte, noch Joghurt zu haben. Aber ich war zu beschäftigt welchen zu kaufen, also brachte ich all meinen Joghurt – den ich esse Joghurt - aus meinem Kühlraum zu ihrem Haus. Sie rief mich am nächsten Tag an, denn all der Joghurt war schon ewig abgelaufen und sie fragte mich: " Wolltest du mich töten?"

Das ist witzig- und ich liebe es das du es in einem Atemzug erzählst. Wie hast du dich verändert, seitdem die Show begann?

Ich begann mit 18 und es war das erste Mal das ich auf mich selbst gestellt war, ich verlass diese große Show [All My Children] und war plötzlich so unglaublich erfolgreich mit meiner neuen Show [Buffy]. Das veränderte mein Leben, und es war so furchteinflössend plötzlich jemand der Öffentlichkeit zu sein. Jetzt bin ich verheiratet, viel beständiger und älter.

Was hast du über deine Stärken und Schwächen gelernt?

Das kannst du doch jemanden nicht fragen. [lacht] Ich habe keine Ahnung was meine Stärken und Schwächen sind. Frag meine Freundin Nicole. Die wird es dir erzählen. Nein, ich habe zweifellos gelernt, ein besser Freund zu sein, denn meine Zeit ist begrenzt. Ich bin ein beschäftigtes arbeitendes Mädchen, so haben Nicole und ich gelernt unser Freundschaft gut zu regeln und zu stärken und die wertvolle Zeit die wir haben, als wichtig zu sehen. Denn es ist sehr wichtig. So wichtig wie ein Mann im Leben einer Frau. Eine Freundin ist gerade dann wichtig.

Was denkst du wirst du von Buffy mitnehmen?

Was werde ich nicht von Buffy mitnehmen? Und damit sind vermutlich nur die Klamotten und Möbel gemeint. Also wenn da Klamotten vermisst werden, ich war es nicht. Ernsthaft, ich habe so eine Erfahrung nie gemacht. Und das ist ok, weil ich immer diese Erfahrung haben werde. Niemand kann mir das wegnehmen. Und glücklicherweise hab ich eine Menge DVDs um das zu prüfen.

Denkst du das du auf dem Weg bist ein anderes Mädchen zu werden?

Absolut. Ich habe gelernt was ich machen kann, auch wenn ich nicht jeden Tag arbeite. Das war etwas was ich nie wusste.

Du hast gelernt zu relaxen.

Genau. Ich fing mit dem stricken an, in der Hoffnung das es hilft.

Buffy spricht:

Beschreibe deine wichtigsten Anfänge und Endungen.

Alle meine Anfänge waren auch ein Ende. Nach Sunnydale zu kommen, war der Beginn von dem was mir hier passiert ist, aber es war auch ein Ende meines normalen Lebens. Ich wünschte ich hätte es als normal realisiert als es passierte. Ich wünschte ich hätte. Das andere war, als ich mit Angel schlief und sich alles veränderte. Denn du weißt er verwandelte sich in das Böse. Es war schön, sex, dann grrr und dann war seine Seele in der Hölle. Das schlimmste war, als meine Mutter starb. Das beendete alles, von dem ich dachte es wäre konstant in meinem Leben.

Wie hast du dich verändert, seit du nach Sunnydale kamst?

Ich bin jetzt stärker. Ich weiß tonnenweise mehr über die Welt und die Dinge die unter ihr schleichen. Ich lernte, wie viel ich noch zu lernen habe. Ich pflegte zu denken, ich könnte mit einem Handgriff alles schaffen. Jetzt bin ich glücklich und wache auf und bin angemessen sicher, das ich nicht in einer alternativen Welt lebe.

Worüber bist du am meisten dankbar?

Das Leben. Ich starb und realisierte wie wertvoll das Leben ist. Auch wenn Dinge gleichmäßig schrecklich sind, solange man lebt hat man die Chance Dinge zu verändern. Ich bin glücklich darüber in einer Zeit zu leben, in der Frauen stark sein können

Was passiert als nächstes, Buffy?

Ich weiß es wirklich nicht. Immer wenn ich denke ich sehe den Weg meines Lebens hinter mir, liege ich falsch. Also höre ich auf danach Ausschau zu halten. Ich brauche kein elektronisches Datenbuch zu besitzen, das wäre wie ein geöffnetes Leben. Erschreckend.



Nina - myFanbase
20.03.2003 00:00

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