Aaron Paul in "Bones"
#1.12 Das Skelett in der Gasse

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Die skelettierte Leiche von Warren Granger wird in einer dunklen Gasse gefunden und Bones (Emily Deschanel) findet bei ihrer Untersuchung heraus, dass der Junge ein Superheldenkostüm getragen hat. Als sie mit Booth (David Boreanaz) Warrens Eltern aufsucht, finden sie heraus, dass Warren Comics liebte und eigene mit dem Titelhelden Citizen Fourteen geschrieben hat. Bones stellt die These auf, dass Warren in die Rolle seines Superhelden geschlüpft ist und dabei in eine lebensbedrohliche Situation geraten ist. Zur ausführlichen Beschreibung von #1.12 Das Skelett in der Gasse.

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"He wanted to make a difference in the world before he died."

Foto: Aaron Paul, Breaking Bad - Copyright: 2009 Sony Pictures Television Inc. All Rights Reserved.
Aaron Paul, Breaking Bad
© 2009 Sony Pictures Television Inc. All Rights Reserved.

Mit seiner Rolle als Jesse Pinkman in "Breaking Bad" feierte Aaron Paul seinen Durchbruch und wurde zum internationalen TV-Star. Doch bevor es dazu kam, hielt sich der Schauspieler vor allem mit kleinen Neben- und Gastrollen in diversen TV-Serien über Wasser. So auch mit der Rolle als Stew Ellis in der ersten Staffel von "Bones".

Stew Ellis arbeitet in einem Comicbuchladen und wird von Booth und Brennan im Todesfall des 17-jährigen Warren Granger befragt. Warren und einige andere Comicfreunde haben auf dem Dach des Comicladens regelmäßige Treffen veranstaltet, bei denen sie in ihre Comic-Identitäten geschlüpft sind und das Leben von Superhelden bzw. Bösewichten geführt haben. Doch mit Stew verband Warren noch viel mehr, denn die beiden haben zusammen an einer Comicreihe gearbeitet, wobei Warren die Geschichte geschrieben, und Stew die Zeichnungen gemacht hat. Diese Zusammenarbeit hat jedoch einen Keil zwischen die Freunde getrieben, da sie sich nicht darüber einigen konnten, wessen Arbeit wichtiger für die Comicreihe war. Doch obwohl Stew entsprechend ein Motiv für den Mord an Warren gehabt hätte und auch kurzzeitig von Booth und Brannan als Tatverdächtiger gehandelt wird, trifft ihn keinerlei Schuld an dem Tod seines Freundes. Somit nimmt er gemeinsam mit seinen anderen Freunden schließlich beim Begräbnis von Warren Abschied, hat aber immerhin die Gewissheit, dass der wahre Mörder gefasst wurde.

Die Rolle von Aaron Paul in dieser Episode ist relativ klein und ebenso unspektakulär. Erneut schlüpft er in die Rolle eines Außenseiters, wobei sein Charakter in "Bones" ausnahmsweise Mal nicht vom rechten Pfad abgekommen ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Rollen, die Aaron Paul bisher inne hatte, ist sein Charakter hier weder kriminell noch drogensüchtig, sondern lediglich ein Teenager, der in der Kunst des Comiczeichnens und in der Beschäftigung mit diesem Genre seine Leidenschaft gefunden hat und ausleben kann.

Fazit

Die Episode spielt mit unterschiedlichen psychologischen Ansätzen zum Fandom von Comics, betrachtet das gesamte Phänomen jedoch ein wenig zu einseitig und nimmt die Fans nicht wirklich ernst. Dies zeigt sich mitunter auch an der Darstellung der Charaktere, wie u.a. Aaron Pauls Charakter Stew Ellis, die zuweilen als weltfremde Geeks dargestellt werden, die aus der Realität flüchten wollen. Diskussionsbedarf vermittelt diese Episode entsprechend alle Mal, jedoch leider nicht aufgrund der Darstellung von Aaron Paul, der hier kaum Gelegenheit bekommt zu zeigen, was in ihm steckt.

Annika Leichner - myFanbase

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