Outer Limits

#1.11 Das Geisterschiff

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"Sind Sie bereit für das Unbekannte?" Diese Frage stellt das Intro der Serie "The Outer Limits" in jeder Folge. Jedes Mal wird der Zuschauer mit neuen Zukunftsvisionen und vor allem Zukunftsängsten konfrontiert. Intelligent wird hinterfragt, wozu der Mensch fähig ist, was er lieber nicht tun sollte und wozu die Wissenschaft uns noch führen kann. Kritik steht dabei an oberster Stelle.

Inhalt

Ein Raumschiff verliert durch eine Unregelmäßigkeit im All plötzlich die Orientierung und befindet sich im Nirgendwo. Es gibt keine Sterne und zunächst auch keinerlei andere Objekte. Die Besatzung ist völlig verwirrt und kann sich nicht erklären, was passiert ist. Plötzlich entdecken sie ein anderes Schiff und es stellt sich heraus, dass dies ein vor zehn Jahren verschwundenes Raumschiff ist, das seitdem als verschollen gilt. Die Besatzung ist aber tot und es gibt nur geringe Energiemengen. Es taucht auch noch ein anderes Schiff auf, das nicht von der Erde stammt. Wie Geister tauchen ein paar Leute der außerirdischen Crew plötzlich auf dem Schiff auf, sagen aber nichts und lassen sich auch nicht erschießen. Die Untersuchungen ergeben, dass ein Fels von unglaublich großer Masse den Raum in sich selbst gekrümmt haben muss. Das Raumschiff muss also aus dem Hyperraum direkt in den geschlossenen Raum gefallen sein, aus dem es für niemanden ein Entkommen gibt, nicht einmal für die Seelen der toten Besatzung der anderen Schiffe.

Kommander

Ich musste wirklich mehrmals hinschauen und dann noch schnell in der Biographie nachschauen, um wirklich sicher zu sein, dass der Kommander des Raumschiffes, Lydia Manning, tatsächlich von Annette O'Toole gespielt wird. Mit ihren kurzen Haaren machte sie einen derart anderen Eindruck, dass ich es wirklich kaum glauben konnte. Zumal die Rolle nun wirklich auch eine ganz andere ist als die der fürsorglichen Mutter von Clark Kent. Annette O'Toole spielt in dieser Episode von "Outer Limits" eine absolut souveräne und selbstsichere Frau, die unbeeindruckt aller neuen unerklärlichen Ereignisse ziemlich ruhig die Situation analysiert und nach einer Lösung sucht. Einzig Vergehen beim Dienstablauf hinterfragt sie nochmals und sucht auch bei diesen Fehlern mögliche Ursachen. Mit ihrem nach außen hin gelassenen Eindruck kann sie ihre Crew durch diese Gefahr lotsen.

Schauspielerisch hat Anette O'Toole einen ebenso souveränen Eindruck gemacht. Sie wirkte keineswegs aufgesetzt oder unrealistisch. Ihr Auftreten mit der völlig anderen Frisur ließ sie für mich aber sowieso wie eine völlig andere Schauspielerin wirken, sodass ich auch nie auf die Idee kam, in dieser Figur Martha Kent zu sehen. Was so ein völlig anderer Kontext alles ausmachen kann.

Solche Gastauftritte sind daher auch immer etwas Besonderes, weil man auch mal einen ganz anderen Eindruck bekommt, wenn man eine Schauspielerin, die man lange in einer Rolle kennt, auf einmal in einem ganz anderen Licht sieht.

Fazit

In den Weiten des Weltalls mimt Annette O'Toole eine völlig andere Figur, in der sie ebenfalls überzeugend aufzutreten weiß.

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Emil Groth myFanbase