Bewertung

Review: #7.04 Unsterbliche Liebe

Ein für Superman-Fans guter Bekannter kommt nach Smallville: Dean Cain!

Superman vs. Superman

Geht nicht? Geht doch! Man hat es endlich geschafft, Dean Cain, der durch "Superman - Die Abenteuer von Lois und Clark" berühmt wurde, nach Smallville zu bringen. Leider war seine Rolle nicht allzu berauschend - er war fast schon ein 0815-FOTW - doch ein Wiedersehen ist nicht ausgeschlossen, denn immerhin ist er in der Serie ja unsterblich. Ein Geheimnis für den Zuschauer und Clark bleibt es auch am Ende der Folge, wo genau ihn der Martian Manhunter nun hingebracht hat.

CK und die ungewöhnliche Heilmethode

Chloe will also das Risiko eines Gedächtnisverlustes der Operation auf sich nehmen und begibt sich in die Hände von Dr. Curtis Knox, der schon Sasha Woodman - ja, das ist die Bienenbeschwörerin von vor sechs (!) Staffeln - geheilt hat. Einige Zeit später ist sie allerdings tot.

Was mir gleich von Anfang an gefallen hat, ist der Name von Deans Charakter selbst: Dr. Curtis Knox. Man merkt schon, dass die Abkürzung "CK" ist; genauso wurde Deans Version von Clark im Englischen in "Lois&Clark" immer von Jimmy genannt. Nette Anspielung also, genauso wie "Your powers might be far beyond those of mortal men.", welches ein typischer Spruch ist, der mit Superman in Verbindung gebracht wird.

Jedoch ist Dean diesmal ein Bösewicht, zumindest was seine Praktiken angeht und natürlich gibt es da wieder einige Leichen. Die sind zustande gekommen, weil Knox Innereien in eine Frau, Sophia, welche seine große Liebe ist, verpflanzen will. Was man erst später mitbekommt: auch Lex hat mit der Sache zu tun, denn er hat CK beauftragt, ist nun aber wütend, weil er seine Patienten umbringt, anstatt ihnen nur die Meteorfreakkraft auszusaugen (oder was auch immer er damit macht). Das wirklich Positive allerdings ist, CKs Emotionen zu sehen, als er aus Versehen seine große Liebe umbringt. Dazu kam es, weil der echte CK und der böse CK einen Kampf haben - mal wieder ausgelöst durch Kryptonit in der Infusionsflasche - den anscheinend niemand gewinnen kann, bis der böse CK mit der Axt die Geräte seiner Liebe zerstört. Woher er die Frau kennt, bekommt man aber leider nie gesagt.

Chloe und die hirnrissige OP

Chloes Emotionen hingegen sind dermaßen gut gespielt in der Folge, einfach unglaublich. Sie nimmt jedes Risiko in Kauf, nur damit sie von ihrer "Krankheit" befreit wird. Wobei man sich tatsächlich fragen muss, was so schlimm sein soll am Meteorfreak-Dasein. Es gibt doch immer solche und solche, also ist es doch nicht gesagt, dass Chloe auch irgendwann mal zur Mörderin wird. Sehr emotional ist ihr Gespräch mit Jimmy am Ende, obwohl sie doch eigentlich getrennt sind und Jimmy Interesse an Kara gezeigt hat. Anscheinend wollte er es nochmal mit ihr versuchen, aber Chloe will sich ihm einfach nicht öffnen. Wieso auch, die beiden kennen sich doch noch nicht allzu lange (wenn man das mit Clana vergleicht jedenfalls). Auch wenn die Beziehung der beiden schon zum Scheitern verurteilt ist, halten die Autoren noch fest daran. Mal sehen, wie lange noch...

Clana

Und Clana geht weiter und weiter und weiter... Ja, sie sind sogar schon wieder so fest zusammen, dass sie sich küssen. Das ging ja superschnell. Doch es gab schon wieder einen kleinen Riss, als Clark durch seinen "Feind" Lex - in der Folge sind sie jedoch gar nicht mehr so böse aufeinander - herausfindet, dass Lana die 10 Millionen Dollar genommen hat. Die benutzt sie übrigens, um Lex auszuspionieren... man hat ja mit seinem Geld auch nichts Besseres vor.

Kara, Zor-El und der Marsianer

Genau das ist die Story, die mir besonders gefallen hat. Es ist mir immer noch unklar, warum Zor-El und Kara böse sein sollen, das wird nicht erklärt. Was aber gezeigt wird, ist, dass der Martian Manhunter Kara und Zor-El von früher - der Zeit auf Krypton - kennt und etwas Schlimmes mit Karas Familie getan zu haben scheint. Was jedoch etwas verwirrend war: wieso denkt Kara gleich, dass Clark auf der Seite des Martian Manhunters steht? Mir kommt es vielmehr so vor, als könnte sich Clark zwischen niemandem der Beiden entscheiden und will auch nicht Schiedsrichter spielen, bis er mehr herausgefunden hat. Und endlich, endlich wurde John Jones von Kara als "Martian Manhunter" bezeichnet, was noch nie vorher der Fall gewesen ist. Dieser Aspekt der Geschichte wird jedenfalls sicher nochmal für Furore sorgen...

Fazit

Die Folge ist auf jeden Fall besser als #7.03 Eiskalt erwischt und Dean Cain als Special Guest Star zu sehen, war auch wunderbar, allerdings gab es auch einige Schwachpunkte (vor allem Clana und dass Dean keinen besonderen Charakter bekommen hat).

Elsa Claus - myFanbase

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