Bewertung: 6

Review: #1.04 Ich sehe was, was Du nicht bist...

Clark entwickelt eine neue Kraft, Lana erfährt die Wahrheit über ihre Mutter und Lex zeigt eine neue Facette seiner Persönlichkeit. Aber was wäre "Smallville", wenn es da nicht noch einen Meteoritenfreak namens Tina geben würde, die unbedingt versucht ein neues Leben zu haben?

Clark

Per Zufall entdeckt Clark, dass er eine neue Fähigkeit hat, nämlich den Röntgenblick und erfährt dadurch sofort, dass Lex nicht den Banküberfall getätigt hat. Mir persönlich gefällt diese neue Fähigkeit sehr, da sie ja auch ziemlich praktisch zu sein scheint und auch wenn Clark anfangs seine Probleme damit hatte, so kann er nicht leugnen, dass es ihm nicht gefallen hat Lana nach dem Duschen zu beobachten.

Während der Folge hat er somit versucht, die Fähigkeit in den Griff zu kriegen und nur dadurch konnte er auch Lana schließlich retten. Am Ende sah es ja so aus, als hätte er ihr nicht erzählt, dass er sie gerettet hat und wenn doch, dann hat es mir auf jeden Fall gefehlt, dass sie sich bei ihm bedankt. Schon wieder musste Clark mit ansehen, wie Whitney herbeigerannt kam und Lana innig umarmte. Diesmal fiel es auch Martha auf, wie verliebt Clark ist. Marthas Worte sollte er sich vielleicht zu Herzen nehmen und lernen die Augen zu schließen.

Ansonsten war die Szene sehr lustig, wo Pete Clark gesagt hat, dass Chloe für diese ganzen übernatürlichen Dinge zuständig ist und er eher für die Männerthemen.

Lana

Da Lana mit dem Cheerleaden aufgehört hat, hilft sie Nell in der Garage und findet dort ein altes Tagebuch ihrer Mutter. Darin liest sie die Wahrheit über sie und während ich am Anfang gedacht habe, dass man ein schlimmes Geheimnis erfährt, bezog es sich doch eher auf die Ähnlichkeit zwischen Mutter und Tochter. Damit will ich aber nicht sagen, dass das deswegen schlecht war.

Im Grunde genommen scheint es doch eine schöne Nachricht zu sein, dass Laura Lang ihrer Tochter gar nicht so unähnlich war. Sie fühlte sich von Smallville eingeengt und wollte in die große weite Welt hinaus. Scheinbar scheint Lana sich genauso zu fühlen und versucht ihren eigenen Weg zu finden. Vielleicht ist sie ein bisschen zu grob mit ihrer Tante Nell umgegangen, aber sie hat schon Recht mit dem, dass sie geglaubt hatte, ihre Mutter wäre ganz anders gewesen. Ihr Gespräch mit Clark darüber war ganz schön und allgemein ist das eine sehr nachvollziehbare Storyline für Lana.

Zudem brachte diese sie in Verbindung mit Chloe, die erneut mit Humor überzeugen konnte und eine Freundschaft zwischen den beiden könnte ich mir ganz gut vorstellen, da Lana ja wirklich nicht dieses typische Cheerleader Mädchen ist und damit Chloe zeigen könnte, dass mehr in ihr steckt. Glücklicherweise konnte Chloe ihr auch die Kassette von der Abschlussrede beschaffen.

Lex

Lex' angeblicher Banküberfall hat für Trubel gesorgt und einen Redakteur vom Inquisitor angelockt, der Lex mit seiner Strafakte erpresst. Dies hat zu Folge, dass man Lex' dunkle Seite sieht, die irgendwann zum Vorschein kommen musste. Schließlich wissen wir alle, welche Rolle Lex Luthor im Superman-Universum spielt. Jetzt hat Lex den Redakteur in der Hand und dieser soll für ihn bestimmte Artikel veröffentlichen.

Man kann erahnen, zu welchem Thema diese Artikel verfasst sein sollen und es ist wirklich sehr interessant, dass Lex herausfinden möchte, was es mit dem Auto und seinem Überleben auf sich hat. Damit kann er Clarks Geheimnis gefährlich Nahe kommen und dies verspricht eine gute Storyline zu werden.

Der Freak der Woche

Diesmal haben wir es mit einer Formwandlerin zu tun, die unbedingt Lanas Leben haben möchte. Dies hat dann aber auch zu Lanas Storyline gepasst, weil sie erneut mit dem Glauben konfrontiert worden ist, dass ihr Leben perfekt sei. Dennoch fällt eine gewisse Monotonie auf, da Tina bereits schon der dritte Freak war, den man eher als Außenseiter einstufen kann. Das würde weniger auffallen, wenn wir das nicht schon in der ersten und zweiten Folge hätten. Zudem ist es schon verwunderlich, warum diese immer so skrupellos handeln müssen, auch wenn sie natürlich Probleme mit ihrem Dasein haben. Ist das vielleicht einfach eine Nebenwirkung des Kryptonits?

Fazit

An sich sind die Meteoritenfreaks keine schlechte Idee, aber dafür, dass sie jeweils nur in einer Folge auftauchen und die genügende Abwechslung manchmal fehlt, wie in diesem Fall, nehmen sie doch sehr viel Raum in der Folge ein. Nicht umsonst hat Chloe keinen eigenen Bereich in meiner Review. Für meinen Geschmack könnte sie mehr Aufmerksamkeit erhalten. Außerdem habe ich in dieser Folge mehr Szenen zwischen Lex und Clark vermisst, da mir ihre Freundschaft sehr gefällt.

Dennoch will ich nicht zu voreingenommen sein, da ich erst bei der vierten Folge bin und die Meteoritenfreaks sich in Zukunft auch noch verändern oder weiterentwickeln können. Ansonsten gefallen mir nämlich im Durchschnitt alle Storylines, die sich neben dem "FotW" abspielen. So erreicht die Episode aber nur oberes Mittelfeld.

Lukas O. - myFanbase

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