Jennifer Love Hewitt in "Hot in Cleveland"
#2.17 The Emmy Show

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Melanie Moretti (Valerie Bertinelli), Joy Scroggs (Jane Leeves) und Victoria Chase (Wendie Malick) sind seit Jahren beste Freundinnen. Sie sind reich und haben sich durch ihre Berufe einen Namen gemacht. Melanie als Schriftstellerin, Joy als erfolgreiche Geschäftsinhaberin eines Augenbrauenstudios und Victoria als ehemaliger Soapstar. Als sie auf einem Flug nach Paris in Cleveland notlanden müssen, bleiben sie kurzerhand dort. Sie suchen sich ein Haus und beim Unterschreiben des Mietvertrages lernen sie die kratzbürstige Hausverwalterin Elka Ostrovsky (Betty White) kennen. Inzwischen leben sie schon über ein Jahr in Cleveland, haben sich mit Elka angefreundet und vermissen ihr altes Leben in Los Angeles nur noch seltenů mehr in unserer Serienkolumne

"I just read on TMZ she's writing a tell-all book about you." - "What?! Oh, no! That's terrible!"

Emmy (Jennifer Lover Hewitt) ist die Tochter von Victoria Chase, die ein Enthüllungsbuch über ihre Kindheit und somit auch ihre Mutter veröffentlichen möchte. Victoria, die davon Wind bekommt, weiß, dass das nichts Gutes zu bedeuten hat, und besorgt sich über ihren Agenten ein Vorab-Exemplar. Als ihre Tochter schließlich auf einen Besuch vorbei kommt, ist die Stimmung zwischen den beiden anfangs noch gut. Zu gut. Emmy, die genau wie ihre Mutter einen großen Wert auf Publicity legt, ahnt, dass ihre Mutter das Buch gelesen hat, und ist wütend. Schließlich kommt es zum großen Knall zwischen ihnen und Victoria glaubt, dass sie über Emmys ehemaliges Kindermädchen vielleicht wieder an ihre Tochter rankommen könnte, und bittet Elka, Bridget zu "spielen". Doch auch das geht schief. Schon bald erfährt Victoria, dass Emmy ein Angebot bekommen hat, dass das Buch verfilmt werden soll und dass Victoria und sie ihre Rollen selbst spielen sollen. Daraufhin sprechen sich die beiden Frauen aus. Emmy kann Vieles aus ihrer Kindheit besser nachvollziehen, warum sich ihre Mutter so verhalten hat und verzeiht ihr schließlich.

"I think your mom is just hurt by some of the things that you wrote." - "Well, I mean, they had to be said."

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. So kann man wohl die Beziehung von Mutter Victoria und Tochter Emmy beschreiben. Ich habe eigentlich gehofft, dass Emmy das komplette Gegenteil ihrer Mutter Victoria ist, doch Pustekuchen. Im Nachhinein war es auch ganz logisch und verständlich, dass sich beide so ähnlich sind. Plötzlich hatten wir zwei Divas in Cleveland. Und die Tochter legte sogar noch einen drauf. Und mir war das wirklich eine zu viel.

Jennifer Love Hewitt, die ich dieses Jahr bereits einmal in einer Comedyserie gesehen habe, nämlich "Love Bites", empfand ich in ihrer Rolle als Victorias Tochter Emmy sehr anstrengend. Ihr Schauspiel wirkte zu übertrieben, aufgesetzt und konnte einen nicht wirklich überzeugen. Während sie in "Love Bites" noch sympathisch herüberkam, wurde sie, je länger sie "Hot in Cleveland" mitwirkte, unausstehlicher. Sie stellte mit ihrer unsympathischen Gastrolle und miesem Schauspiel sogar noch Wendy Malicks Charakter Victoria Chase in den Schatten. Hewitt hatte sich in meinen Augen einfach zu viel vorgenommen. Sie übertrieb es mit der Improvisition, ganz zu schweigen von ihrem Lachen bei den Witzen während der Folge, was einfach nicht passte. Das, was Valerie Bertinelli, Jane Leeves, Wendie Malick und Betty White mit einer Professionalität machen und schaffen, das konnte sie einfach nicht. Comedy sieht für mich anders aus.

Ich finde es ja gut, dass man auch die Kinder der Hauptcharaktere in die Serie einbezieht. So hat man es bei Melanie in der ersten Staffel gemacht und Joys Sohn tauchte in der zweiten Staffel auf. Während ich am liebsten diese mal gerne wiedersehen würde, möchte ich dann lieber auf weitere Gastauftritte von Jennifer Love Hewitt in "Hot in Cleveland" als Victorias Tochter verzichten.

Fazit

Die Episode war für mich die anstrengendste Folge der Staffel, was auch an Jennifer Love Hewitt lag.

Dana Greve - myFanbase

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