Home Economics - Review des Piloten

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Eigentlich wollte ich "Home Economics" schon längst angefangen haben, als sie bei ABC als neue Comedyserie in der Season 2020/2021 an den Start ging, jedoch habe ich es nicht geschafft. Ich war und bin also sehr froh, dass sich hierzulande Sky Comedy der Serie angenommen hat und ich endlich in den Genuss kam, den Piloten zu sehen. Ich muss wohl nicht sagen, dass auch dieser etwas vollgestopft war, mich aber dennoch gut unterhalten hat. Warum, das erfahrt ihr jetzt.

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Home Economics
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Drei Geschwister mit finanziellen Problemen, die sie geheim halten wollen

Comedyserien fallen einfach in mein Beuteschema, was aber nicht bedeutet, dass sie mir alle gleich gut gefallen. Es gab eben auch schon welche, die vollkommen für mich gefloppt sind wie beispielsweise "Call Your Mother", was sogar in der selben Season gestartet ist. Ich habe mich aber gerade deshalb auf "Home Economics" gefreut, weil Geschwister im Zentrum des Geschehens stehen und ich geschwisterliche Dynamiken besonders in Comedyserien mag. Das liegt vielleicht daran, weil Geschwister sich von klein auf kennen und nochmals viel besser die Ticks und Macken voneinander kennen – zumindest ist das oftmals der Fall.

In "Home Economics" haben wir zum einen Tom (Topher Grace). Er ist Buchautor, Vater von drei Kindern (wobei zwei noch Babys sind) und ist mit Marina (Karla Souza) verheiratet, die Vollzeitmutter ist und ihren Job als Anwältin dafür aufgegeben hat und was sie nicht nur zu bereuen scheint, sondern das Ganze auch noch mit jeder Menge Alkohol kompensiert. Zwar hat Tom schon einige Bücher geschrieben, doch diese sind eher nicht so der Knüller, was er sich später auch noch von seinem Bruder Connor (Jimmy Tatro) anhören muss, der zwar das aktuelle Buch lobt – aber nur die ersten drei Seiten. Also haben Tom und seine Familie finanzielle Probleme, für die er sich zwar so gesehen nicht schämt, aber eben auch nicht weiß, wie er seinen Bruder anpumpen soll. Dazu kommt noch, dass er an einem Enthüllungsbuch über seine Geschwister schreibt, die davon aber nichts wissen dürfen.

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Foto: Home Economics - Copyright: MMXXI Lions Gate Television, Inc. and ABC Signature, LLC. All Rights Reserved.; ABC/Temma Hankin
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Dann haben wir da eben Connor, der zwar keine finanziellen Probleme zu haben scheint und das Haus von Matt Damon gekauft hat, womit er auch schön angibt und so den Eindruck vermitteln will, er sei Best Friends mit ihm. Sein Reichtum hat der Jüngste der Geschwister seiner Privatinvestment-Firma zu verdanken, denn damit gibt er auch schon mal gerne an. Dadurch entfacht auch ein Streit, weil er die Eltern (Nora Dunn und Phil Reeves) zum traditionellen Thanksgivingessen auf die Karibik einladen will, was weder Tom noch Sarah (Caitlin McGee) gefällt, denn immerhin müssen Traditionen eben eingehalten werden – selbst wenn solche Familienfeste eh immer im Streit enden. Allerdings ist Connor eben auch das beste Beispiel dafür, dass viel Geld auch nicht glücklich macht, denn die Geschwister finden heraus, dass Connors Frau Emily ihn verlassen hat und er mit seiner Tochter Gretchen (Shilon Bearman) alleine ist. Demnach ist er in finanzieller Hinsicht abgesichert, aber emotional gesehen braucht er familiären Beistand. Sehr sympathisch fand ich daher, dass sich alle drei Geschwister das Kindliche bewahrt haben, denn trotz seines prachtvollen Hauses hat er Miniatur-Autos, mit denen sich die Geschwister eine Verfolgungsjagd erlauben, da Connor ihnen eigentlich gar nicht erzählen will, von Emily nicht nur verlassen, sondern auch noch betrogen worden zu sein und diese kleine Verfolgungsjagd war doch sehr amüsant.

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Zuletzt haben wir noch Sarah, die ich ehrlich gesagt von den Geschwistern bisher (noch) am wenigsten mag, was vielleicht auch daran liegt, weil ich ihre Art fast schon ein bisschen überzogen finde und als Kindertherapeutin wäre sie für mich persönlich nicht ganz geheuer. Sie ist mit Denise (Sasheer Zamata) verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder. Gut gefallen hat mir hier, dass man Sarahs Sexualität und dass Denise eine Woman of Color ist, gar nicht stark thematisiert hat, sondern es kurz genannt wird und fertig. Dass Sarah ihren Job verloren hat, macht ihr zu schaffen, was sie aber nicht beim familiären Treffen nennen will – was aber dann doch herauskommt. Zuletzt haben wir dann noch die Eltern der drei, die wir durch einen Videocall kennenlernen und wie es bei Eltern so ist, sind sie mit der neueren Technologie eher überfordert, was einen doch zum Schmunzeln bringt.

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Fazit

"Home Economics" macht im Piloten einen sympathischen Eindruck und schafft es durch die geschwisterliche Dynamik daran zu erinnern, wie es manchmal in der eigenen Familie zugeht. Das ABC-Format macht auf jeden Fall Lust darauf, erfahren zu wollen, wie es weitergeht und wie lange es dauert, bis die anderen herausfinden, worum sich Toms neustes Buch drehen wird.

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Daniela S. - myFanbase

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