Bewertung: 6
Syckle, A. Van

Die Nacht der Nächte

Weihmukkah steht vor der Tür – doch will in Newport keine festliche Stimmung aufkommen...

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Inhalt

Seien es alte Kindheitserinnerungen, Stress oder allgemeine Unzufriedenheit; Seth steht mit seinem Enthusiasmus mal wieder alleine da. Deswegen hat er sich wieder etwas ganz Besonderes für seine Freunde und Eltern einfallen lassen. Dieses Jahr soll es für jeden nur ein Geschenk geben: ein bisschen wertvolle Zeit…

Kritik

So, da wären wir wieder. Ich habe meinen ersten O.C., California Roman gelesen und muss zugeben, dass ich mir noch nicht ganz sicher bin, was ich davon zu halten habe.

Aber mal von vorn:
Lang ist es her, seit das Finale der zweiten Staffel ausgestrahlt worden ist. Welcher Fan hat nicht den trotteligen Seth und thoughen Ryan, die selbstbewusste Summer und sensible Marissa vermisst? So nehme man mal die Romanform der beliebten Serie zur Hand, um die Zeit zu überbrücken. Schnell war man wieder in Newport (rein mental, versteht sich). Der Einstieg war gut, die Kapitelaufteilung optimal, die Sprache hat den Leser geradezu durch die Lektüre "flutschen" lassen und jenes bekannte O.C.-Feeling hat sich bei mir ausgebreitet. So weit, so gut.

Doch: die Story. Zwar hat sie den gewohnten Charme ausgestrahlt, aber dafür Witz und Spannung missen lassen. Vielmehr hat der Autor hier eine Charakteranalyse betrieben. Lässt den Rezipienten einen neuen Blick auf die Charaktere werfen und zeigt neue Aspekte auf, keine Frage. Aber: Brauchen wir das?

Wie dem auch sei, ist ja kein Beinbruch. Denn die Story hat dennoch einen großen Pluspunkt: Die altbekannte versteckte "Weisheit". So lernen wir beim Lesen immerhin was über uns selbst. Und das ist ja schließlich auch wichtig.

Fazit

Für eingeschweißte Fans ein Muss, für die junge Leserschaft empfehlenswert, Erwachsene hingegen sollten sich lieber bei der Serie vergnügen.

Verena J. - myFanbase
15.07.2006

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