Bewertung: 8
Robert Schwentke

Flightplan - Ohne jede Spur

USA 2005, 98 Minuten

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Inhalt

Kyle (Jodie Foster) ist soeben Witwe geworden. Ihr Mann ist in Berlin von einem Dach eines Hochhauses gefallen, oder war es Absicht? Da der Leichnam in ihre Heimatstadt New York transportiert werden muss, begleiten die trauernde Kyle und ihre sechsjährige Tochter Julia (Marlene Lawston) den Toten auf seiner letzten Reise.

Schon am Vortag der Abreise und noch am Weg zum Flughafen fühlen sich die Beiden beobachtet. Kyle ist sehr nervös und macht sich auch Sorgen um Julia.

Am Flughafen angekommen sehen sie den Sarg des Verstorbenen, der in diesem Moment zum Transport, zu einer neuen Maschine gebracht wird. Das Flugzeug, eine riesige E-474, ist ausgerechnet das Model, an dem die Ingenieurin Kyle mit konstruiert hat.

Die Beiden besteigen das Flugzeug und nehmen auf ihren eingeteilten Sitzen platz. Julia malt mit ihren Fingern ein kleines Herz auf die Fensterscheibe und schläft ein. Die Mutter, ebenfalls von den Ereignissen völlig übermüdet, versinkt in einem tiefen Schlaf.

Nach einiger Zeit wird sie durch ein Geräusch geweckt. Sie befindet sich jedoch an einem ganz anderen Platz. Schläfrig begibt sie sich in Richtung eigentliche Sitzreihe. Mit Erstaunen stellt sie fest das ihre Tochter nicht mehr schläft. Sie muss aufgestanden sein; sie befindet sich nicht mehr in unmittelbarer Nähe. Kyle beginnt das ihr bekannte Flugzeug schritt für schritt zu durchsuchen. Ohne Erfolg, Julia ist verschwunden. Sie bittet die gesamte Besatzung samt Kapitän um Hilfe.

Anfangs bemüht sich die Belegschaft, bei der Suche seriös mitzuhelfen. Doch bald stellt sich Ungläubigkeit ein und die Besatzung bezweifelt die Existenz der Tochter. Der Kapitän nimmt sich der Sache genauer an und erfährt dass nur eine Flugkarte gekauft wurde und die Tochter bei dem Unfall des Mannes ebenfalls gestorben ist.

Kyle wird eine Psychologin zu Hilfe gestellt und langsam beginnt die Witwe an den Tod ihrer Tochter zu glauben, als sie plötzlich ein kleines von Kinderhand gemaltes Herz auf einer Fensterscheibe findet...

Kritik

In diesem Film ist Spannung und Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde vorprogrammiert. Ein weiters Mal, überzeugt Jodie Foster mit einem gerade zu perfekten Schauspiel. Es zeigt, wie weit eine Mutter geht, um ihr eigenes Kind zu retten!

Fazit

Dieser Film ist echt sehenswert. Und vergesst nicht, immer lieb zu euren Eltern sein, dann retten sie euch auch mal, wie hier...

Maren T. - myFanbase
24.06.2006

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