Bewertung: 7
Rob Zombie

H2: Halloween 2

Family is Forever

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Inhalt

Zwei Jahre nachdem Michael Myers ein schreckliches Massaker angerichtet hat und für tot erklärt wurde, wird Laurie Strode (Scout Taylor-Compton) immer noch von schrecklichen Visionen geplagt, die immer schlimmer werden. Auch Annie (Danielle Harris) und ihr Vater (Brad Dourif) haben die Ereignisse der Halloween-Nacht noch nicht überwunden. Dr. Loomis (Malcolm McDowell) ist derweil ein erfolgreicher Autor und versucht aus den Geschehnissen Profit zu schlagen. Doch als Michael zurückkehrt und erneut ein Blutbad anrichtet, müssen sie sich allen ihren schlimmsten Ängsten stellen ...

Kritik

Remakes reichen oftmals nicht an das Original heran, doch Rob Zombies "Halloween" hat das Original meiner Meinung nach sogar übertroffen. Auch die Fortsetzung kann sich sehen lassen, jedoch haben mich einige Dinge nicht hundertprozentig überzeugt.

Da wäre zum einen die Storyline rund um Dr. Loomis. Dass er versucht aus den furchtbaren Ereignissen der Halloween-Nacht Profit zuschlagen, macht ihn nicht nur sehr unsympathisch, die Story an sich war trotz einiger guter Szenen einfach langweilig. Die Darsteller können allerdings wieder überzeugen, jedoch hat es mir nicht gefallen, dass der junge Michael Myers von einem anderen Darsteller gespielt wurde. Daeg Faerch war als 10-jähriger Psychopath einfach viel überzeugender. Allerdings gab es auch nur wenige Szenen mit dem kleinen Michael, weshalb man darüber hinwegsehen kann. Sheri Moon Zombie als Michaels Mutter hat mir dagegen recht gut gefallen, auch wenn die Szenen ein wenig an die Filme der "Freitag der 13."-Reihe erinnerten, in denen Jasons Mutter ihren Sohn ebenfalls zum Morden anstiftete.

Taylor-Compton und Harris waren gleichermaßen wieder überzeugend und man hat auch bei den Charakteren eine deutliche Veränderung bemerkt, was mir gut gefallen hat. In den meisten Horrorfilmen wird auf die Charaktere nicht wirklich eingegangen, aber bei diesem Film ist das anders. Die Charaktere aus dem ersten Teil haben sich weiterentwickelt und ihnen wurde mehr Tiefe verliehen, weshalb man noch mehr mit ihnen mitleiden konnte.

Die Splatter-Szenen waren wieder sehr brutal und blutig. Während andere Serienkiller von ihrem Opfer ablassen, sobald es tot ist, sticht Michael immer weiter zu. Wie auch im ersten Teil muss man sich von den Charakteren wieder derbe Sprüche anhören. Selten hört man in einem Horrorfilm so oft das Wort "Fuck".

Fazit

Auch die Fortsetzung kann überzeugen, reicht jedoch nicht ganz an den ersten Teil heran, was größtenteils an der langweiligen Story mit Dr. Loomis liegt. Ansonsten können sich Horrorfans aber auf einen spannenden Horrorfilm mit tollen Darstellern und einer Menge Blut freuen.

Kevin Dave Surauf - myFanbase
02.01.2010

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