Bewertung: 8
Rob Zombie

Halloween

Evil has a Destiny.

Inhalt

An Halloween ermordet der zehnjährige Michael Myers (Daeg Faerch) seinen Stiefvater, seine Schwester und deren Freund. Ein Jahr später nimmt sich auch seine Mutter das Leben. Nur Michaels kleine Schwester überlebt. Fünfzehn Jahre später bricht Michael (Tyler Mane) aus der Psychiatrie aus und ermordet auf brutale Weise einige Wärter, bevor er sich auf den Weg nach Haddonfield macht.

Dort sucht er nun seine Schwester, die inzwischen Laurie Strode (Scout Taylor-Compton) heißt, bei Adoptiveltern lebt und von all dem, was damals passiert ist, nichts weiß. An Halloween macht er Jagd auf Laurie und ihre Freundinnen. Michaels Psychiater Dr. Loomis (Malcolm McDowell) will Laurie zu Hilfe eilen, woraufhin ein Kampf auf Leben und Tod beginnt...

Kritik

Ich bin kein großer Fan von alten Horrorfilmen, doch das Original von "Halloween" ist da eine Ausnahme. Ich fand den Film schon damals ziemlich gruselig, weshalb ich sehr gespannt auf das Remake war. Was mich an dem Original immer gestört hat, war, dass man so wenig über Michael Myers erfahren hat. Man wusste nur, dass er seine Schwester ermordet hat. Während bei manchen Horrorfilmen gleich ganz darauf verzichtet wird, zu erklären, warum der Killer Menschen umbringt, dreht sich im Remake von "Halloween" fast die Hälfte des Films um Michaels Kindheit. Man erfährt, wie Michael zum Serienkiller geworden ist, was ich ziemlich interessant fand.

Nachdem Rob Zombie fast eine Stunde damit verbracht hat, zu erzählen, wie Michael zum Killer wird, muss es natürlich etwas schneller voran gehen. Die Opfer werden zügig nacheinander abgeschlachtet und das auf ziemlich brutale Weise. Ich verstehe zwar nicht ganz, warum die weiblichen Opfer unbedingt nackt sein müssen, aber es stört mich auch nicht weiter. Richtig spannend wird es dann, wenn Michael auf Laurie trifft. Die neue Laurie Strode, gespielt von Scout Taylor-Compton, macht ihre Sache als neue Scream-Queen wirklich gut. Ich hatte eine richtige Gänsehaut, als sie angefangen hat zu schreien. Jamie Lee Curtis hatte es im Original auf jeden Fall leichter gegen Michael Myers. Die neue Laurie Strode muss da so einiges mehr durchmachen. Sie wird durch ein Autofenster gezogen, stürzt in einen leeren Pool und fällt buchstäblich durch die Decke.

Bei der Frage, wer überlebt und wer nicht überlebt, gibt es einige Überraschungen. Den ganzen Film über gibt es ziemlich derbe Sprüche. Vor allem zu Beginn saß ich mit offenen Mund da, denn es war schon ganz schön hart, was sich Deborah und ihr Freund da an den Kopf geworfen haben.

Fazit

Für mich persönlich besser als das Original. Scout Taylor-Compton überzeugt als neue Scream-Queen und auch sonst ist der Film wirklich spannend und hebt sich gekonnt von anderen Slasher-Filmen ab.

Kevin Dave Surauf - myFanbase
26.04.2008

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