Bewertung: 9
M. Night Shyamalan

Sixth Sense, The

"Ich sehe tote Menschen" Cole

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Inhalt

Ein Jahr ist es nun her, dass Psychiater Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) von einem ehemaligen Patienten angeschossen wurde und dieser anschließend sich selbst erschossen hat. Jetzt behandelt Crowe den neunjährigen Außenseiter Cole (Haley Joel Osment), der ein düsteres Geheimnis mit sich trägt. Langsam beginnt Crowe das Vertrauen des Jungen zu gewinnen, bis Cole ihm sein Geheimnis verrät. Er kann tote Menschen sehen. Crowe hat am Anfang Zweifel, bis er selbst eine unerwartete Entdeckung macht.

Kritik

Schon allein wegen der grandiosen Schauspieler lohnt es sich, den Film anzusehen. Bruce Willis spielt seine Rolle als Psychiater Malcolm Crowe hervorragend, aber noch besser hat mir der damals erst elfjährige Haley Joel Osment gefallen. In seinem Alter so überzeugend zu spielen, können nicht viele Schauspieler von sich behaupten. Zusammen sind Willis und Osment das perfekte Team und können in jeder Szene überzeugen. Aber nicht nur die Schauspieler haben ihren Job grandios gemeistert. M. Night Shyamalan, der für die Regie und das Drehbuch verantwortlich ist, hat sich mit "The Sixth Sense" einen Namen gemacht und einen klasse Mystery-Thriller geschaffen.

M. Night Shyamalan weiß, wie man die Zuschauer fesselt. "The Sixth Sense" bleibt 107 Minuten lang spannend und wird garantiert nicht langweilig. Man möchte unbedingt hinter das Geheimnis von Cole kommen, was aber geschickt hinausgezögert wird. Als man dann endlich weiß, dass Cole tote Menschen sehen und sogar mit ihnen sprechen kann, geht die Spannung trotzdem nicht verloren, im Gegenteil. Jetzt möchte Crowe Cole helfen, indem er ihn fragt, was wohl die Geister von Cole wollen. Dieser Moment hat mich sehr überrascht, aber wenn ich darüber nachdenke, ist es doch eine gute Frage, denn in vielen Geistergeschichten stellt man sich nie die Frage, warum Geister mit Menschen Kontakt aufnehmen. Ebenfalls nennenswert sind die vielen Schockmomente, die auch ohne Spezialeffekte effektiv sind und bei denen ich mich gegruselt habe.

Die eigentliche Sensation ist aber der Schluss, der "The Sixth Sense" zu einem Meisterwerk macht und den man so schnell nicht mehr vergisst. Man könnte sogar sagen, dass mich der Schluss am meisten geschockt, aber auch fasziniert hat.

Fazit

Unbedingt anschauen, es lohnt sich!

Tanya Sarikaya - myFanbase
22.08.2008

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