Bewertung: 7
Peter Berg

Hancock

Es gibt Helden. Es gibt Superhelden. Und es gibt Hancock.

Foto: Copyright: Sony Pictures Home Entertainment
© Sony Pictures Home Entertainment

Inhalt

John Hancock (Will Smith) ist ein Superheld mit allem, was dazu gehört. Er ist unverwundbar, megastark und kann fliegen. Dummerweise hat er allerdings auch ein Alkoholproblem, kann nicht mit Menschen umgehen und hinterlässt bei all seinen Heldentaten eine Spur der Verwüstung. Die Menschen hassen ihn. Dies will der PR-Berater Ray Embrey (Jason Bateman) ändern. Sein Ziel ist es, aus Hancock einen Superhelden zu machen, den die Menschen lieben.

Kritik

Popcorn-Kino. Das ist keine sonderlich originelle Bezeichnung, aber sie passt hervorragend für diesen Film. "Hancock" bietet alles, was ein kurzweiliger 90-Minuten-Blockbuster haben muss, um die breite Masse zufrieden zu stellen: Humor, Action, ein bisschen Drama, starke Special Effects und einen coolen Titelhelden, der von einem beliebten und attraktiven Hollywood-Star verkörpert wird.

Man muss bei diesem Film nicht viel denken, sondern kann sich zurücklehnen und Will Smith in einer Rolle genießen, die ihm einfach liegt. Die anderen Schauspieler agieren solide, mehr wird auch nicht von ihnen erwartet. Wer Tiefgründigkeit und unvergessliche Momente sucht, wird sie bei "Hancock" nicht finden, doch wer einfach Lust auf gut gemachte Hollywood-Unterhaltung hat, macht mit diesem Film wahrlich nichts verkehrt. Von Anfang bis Ende ist "Hancock" Mainstream pur und will es auch sein. Man kriegt, was man erwartet.

Fazit

"Hancock" ist ein Sommerhit. Nicht mehr und nicht weniger.

Maret Hosemann - myFanbase
12.07.2008

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