Bewertung: 7
David Koepp

Geheime Fenster, Das

Eine spannende Verfilmung von Stephen Kings Buchvorlage "Der heimliche Garten, das heimliche Fenster" mit einer super Besetzung.

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© Sony Pictures Home Entertainment

Inhalt

Mort Rainey (Johnny Depp) ist ein erfolgreicher Schriftsteller. Doch als seine Frau Amy (Maria Bello) sich von ihm scheiden lässt, leidet er an einer Schreibblockade. Er zieht sich zurück in ein abgelegenes kleines Haus und versucht krampfhaft, eine gute Story auf die Beine zu bekommen.

Doch als ob dies nicht schon genug wäre, taucht wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller Mann namens John Shooter (John Turturro) auf, der behauptet, dass Mort seine 1997 geschriebene Geschichte "Das Geheime Fenster" geklaut haben soll. Dieser bestätigt jedoch, er habe sie schon 1995 in einer Zeitung veröffentlicht. Mort bekommt eine Frist von nur drei Tagen, um eine der Zeitungen ausfindig zu machen, sonst wird etwas Schreckliches passieren...

Kritik

Stephen King, der die Buchvorlage schrieb, wird allgemein als Horrorthriller-Dichter abgestempelt, weswegen dieser Film wahrscheinlich auch in jene Schublade gesteckt wurde. Ich würde ihn allerdings eher als Mysteryfilm bezeichnen, denn es passieren unvorhersehbare Sachen und auch das Ende konnte man eigentlich kaum vorhersehen.

Zwar ist die Story zunächst etwas dürftig, doch nach und nach holt Depp das Maximum heraus. So hat der Film mich relativ schnell in seinen Bann gezogen - er war spannend und mit einem brillanten Johnny Depp besetzt. Es ist nicht die erste Rolle, bei der man überhaupt keinen Vergleich zu einer seiner vorherigen ziehen kann. Depp verkörpert auf eine einzigartige Weise verschiedene Charaktere exakt so, wie man sich sie vorstellt. Er ist nicht der klassische Bösewicht oder Pausenclown, er ist einer der wenigen perfekten Allrounder, ob witzig wie in "Fluch der Karibik" oder tragisch wie in "Edward mit den Scherenhänden".

An sich ist der Film eigentlich nicht sonderlich gruselig, aber alleine im Dunkeln würde ich ihn mir dennoch ungerne anschauen, denn David Koepp weiß, wie man seinen Zuschauern das Blut in den Adern gefrieren lässt. Es waren allein die leisen, ruhigen Momente, die mich haben zusammenzucken lassen. Dieses entfernte Tappen von Schritten in der Dunkelheit.

Was mir ebenfalls besonders gut gefallen hat, war das Ende. Die Story hatte eine wirklich gute Wendung, was ich am Anfang niemals erahnt hätte. Die ganze Zeit habe ich mit Mort und dem Detective mitgefiebert, wer denn nun dieser geheimnisvolle John Shooter ist...

Fazit

Eine super Verfilmung eines Stephen King-Klassikers. Für Fans seiner Bücher oder Johnny Depp-Fans ein absolutes Muss, denn hier kommt die Spannung nicht zu kurz!

Sanny Binder - myFanbase
21.04.2008

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