Bewertung: 9
Mark Rosman

Cinderella Story

Wenn man den gläsernen Schuh durch ein Handy ersetzt, die Kutsche durch ein Cabrio und das Königreich durch einen Vorort von Los Angeles, wie nennt man das? Eine ultracoole und urkomische Neufassung des Cinderella-Märchens.

Foto: Copyright: Warner Home Video Germany
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Inhalt

Als Sam Montgomery (Hilary Duff) noch ein junges Mädchen war, verlor sie ihren Vater, der bei einem gefährlichen Erdbeben ums Leben kam. Zu ihrem großen Pech hat er ihr kein Testament hinterlassen und somit gehört sein Diner, das Haus, die Autos und auch alles andere nun ihrer bösen Stiefmutter.

Sams größter Traum ist es schon immer, auf das Princeton College zu gehen, also muss sie ihrer Stiefmutter Fiona (Jennifer Coolidge) und deren Töchter Brianna (Madeline Zima) und Gabriella (Andrea Avery) jeden Wunsch erfüllen, damit sie das College-Geld bekommt. Leider hat Sam nicht viele Freunde, die ihr beistehen. In der Schule hat sie nur einen Freund, der beste den sie jemals hatte, Carter (Dan Byrd), und ansonsten hat sie noch die Crew des Diners auf ihrer Seite.

Dann lernt Sam einen Jungen namens "Nomad" im Princeton-Chatroom kennen. Er möchte unbedingt Schriftsteller werden, was er seinem Vater jedoch nicht erzählen kann, da dieser ganz andere Pläne für ihn hat. Sam und der geheimnisvolle Fremde haben eine wesentliche Gemeinsamkeit sie gehen auf dieselbe High-School. Da die beiden sich unbedingt kennen lernen wollen, verabreden sie sich für 23 Uhr auf dem Halloween-Ball der Schule, auf der Tanzfläche. Sam ist völlig aufgeregt - doch Fiona erlaubt es ihr nicht, auf den Ball zu gehen. Doch mit Hilfe ihrer Kollegin Rhonda (Regina King) schafft es Sam, das Diner in einem wunderschönen weißen Ballkleid und einer weißen Maske zu verlassen, um ihren Traumprinzen zu treffen...

Kritik

Dieser Film ist eine wünderschöne Verfilmung des Aschenputtel-Klassikers und verarbeitet alle modernen Probleme, die Jugendliche heutzutage haben, wenn es ihnen schwerfällt, sich anderen anzupassen. Der Film ist wirklich reinster Zucker, so süß und mitreißend ist er. Die Idee von dem modernen Cinderella-Märchen ist grandios umgesetzt und furchtbar lustig. Die Story ist einfach zum Schmelzen, was bei dieser Besetzung natürlich kein Wunder ist.

"Cinderella Story" ist eine hervorragend gelungene Mischung aus einem Märchen, einem Teenie-Film und einer kitschigen Schnulze. Einfach nur perfekt. Aber die Story und die Schauspieler sind natürlich nicht alles: dieser Film hat einen wirklich hervorragenden Soundtrack. Das geht von "Best Day of My Life" von Jesse McCartney, bis hin zu "Hear You Me" von Jimmy Eat World, wo die Romantik ihren Höhepunkt erreicht.

Fazit

Ich würde gerne 10 Punkte geben, aber leider geht das ja nicht. "Cinderella Story" ist eine wirklich schöne und rührende Verfilmung des Cinderella-Märchens und für Fans des Genres ein absolutes Muss.

Sanny Binder - myFanbase
10.04.2008

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