Bewertung: 9
David S. Goyer

Blade: Trinity

He's fought the forces of darkness alone... until now.

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Inhalt

Wie schon in Teil 2 bekommt Blade unerwartet Hilfe bei seinem Kampf. Dieses Mal allerdings nicht von Vampiren, sondern von den beiden Vampirjägern Abigail, der Tochter von Whistler, und Hannibal.

Und diese Hilfe kann er nun auch gut gebrauchen. Denn Blade wurde vom Vampir Danica hereingelegt, indem sie ihn dazu brachte, einen Menschen umzubringen. Danica nahm den Mord auf Video auf und hetzte Blade die Polizei auf den Hals, die ihn gefangen nimmt. Dort machen Familiars, Menschen, die einem Vampir gehören und ihrem Besitzer gehorchen, ihm das Leben zur Hölle. Doch die Polizei, die Familiars und die normalen Vampire sind längst nicht Blades einziges Problem. Danica hat den allerersten Vampir zum Leben erweckt. Statt Dracula nennt er sich jetzt Drake - und er soll Blade für alle Vampire endgültig töten.

Kritik

Bei dem letzten Teil der Trilogie gehen die Meinungen unter Blade-Fans wieder einmal sehr auseinander. Für einige ist er der schlechteste, für andere der beste Film der Reihe mit Wesley Snipes. "Blade: Trinity" ist für mich das Highlight der drei Filme, denn er enthält jeweils die positiven Dinge aus Teil 1 und 2. Die Schwächen wurden dabei fast vollständig vermieden.

Die Geschichte ist sehr interessant und entwickelt sich während des Films auch weiter. Zunächst geht es um die Jagd der Polizei auf Blade und das Kennenlernen von Blade und den Nightstalkers. Anschließend geht es erst so richtig los, nämlich mit der Jagd auf Dracula. Ich fand es sehr gut, nun endlich im dritten Teil Dracula herauf zu beschwören, den Urvater der Vampire. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sehr sich die Legende von Dracula von Film zu Film unterscheidet. Mir gefiel es, dass dieser Dracula wesentlich stärker als eventuell angenommen ist. Blade muss wirklich an seine Grenzen gehen. Die Beziehung zwischen Blade und den Nightstalkers ist sehr gut erdacht. Blades Abneigung und Verachtung wird sehr stark deutlich, doch auch diese Beziehungen machen eine Veränderung durch. Neben den Vampirjägern hat auch jeder Vampir seine eigene Persönlichkeit, die sehr gut zum Ausdruck kommt. Vor allem Danica ist sehr interessant, da sie wahnsinnig dominant ist. Die Szenen mit ihr sind sehr amüsant, genau wie die mit Hannibal Kind, ihrem ehemaligen Vampirsklaven.

Eindeutig zu den Highlights dieses Films gehören die genialen Kampfszenen. Egal ob es sich nun um einen Schwertkampf handelt oder die neuesten und wundersamsten Waffen zum Einsatz kommen. Dabei sieht man deutlich den Fortschritt, den man seit dem ersten Teil gemacht hat. Die Explosionen, die verbrennenden Vampire und die Kampfszenen wirken alle realer und beeindruckender. Doch auch die Musik ist sehr gut ausgewählt und vor allem sind die verschiedensten Genres zu hören, wie zum Beispiel Hip Hop, Techno etc. Auch die Kulissen sind wieder sehr passend. Insgesamt jedoch viel heller als in den vorherigen Teilen. Diese Helligkeit passt jedoch sehr gut zu diesem Teil.

Mit der Auswahl der Schauspieler bin ich bei diesem Film recht zufrieden. Vor allem Jessica Biel und Ryan Reynolds sind sehr gute Besetzungen. Jessica Biel spielt die Rolle von Whistlers zielstrebiger und ehrgeiziger Tochter gut, genau wie Ryan Reynolds eine gute Mischung aus Witz und Ernst für seine Rolle als Hannibal Kind fand. Doch die beste Besetzung gelang mit "Prison Break"-Darsteller Dominic Purcell, der Dracula spielt. Durch ihn wird Drake zu einer äußerst gefährlichen Gestalt, die aber dennoch sehr anziehend und interessant wirkt.

Während des ganzen Films herrscht eine gewisse Spannung, doch man merkt schon, dass man am Ende mit einem großen Finale rechnen kann. Und so kommt es auch. Das Ende ist fantastisch gemacht!

Fazit

"Blade: Trinity" ist durchweg spannend. Die Geschichte ist interessant, die Schauspieler gut gewählt und die Umsetzung sehr gut gelungen. Der dritte Teil ist für mich der beste der Trilogie.

Vivien B. - myFanbase
14.03.2008

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