Bewertung: 7
Guillermo del Toro

Blade II

Last time he fought against his sworn enemies... This time he will fight with them.

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Inhalt

Zwei Jahre sind seid Teil 1 vergangen und Blade ist auf der Jagd nach seinem ehemaligen Freund und nun Vampir Whistler. Seine Jagd führt ihn nach Prag, wo er Whistler findet und ihn wieder menschlicher machen kann. Doch da tauchen auch schon Vampire in dem Versteck von Blade und seinem neuen Techniker Skud auf. Sie bitten Blade, mit ihnen mitzukommen, um ihn zu ihrem Führer zu bringen. Der erzählt Blade, dass eine neue Kreatur aufgetaucht ist. Nomak ist ein geborener Vampir, jedoch mit mutierten Genen. Nun ist er ein so genannter Reaper und ernährt sich von Vampiren und Menschen, die nach einem Biss ebenfalls zu einem Reaper werden. Die Vampire wollen, dass Blade ihnen hilft, alle Reaper auszuschalten, bevor alle Vampire und Menschen vernichtet werden.

So macht sich Blade mit einem Spezialteam, das ursprünglich ausgebildet wurde, um Blade zu töten, auf die Jagd nach den gefährlichen Wesen. Dabei muss Blade jedoch aufpassen, dass die Vampire ihm nicht in den Rücken fallen und ihn töten.

Kritik

Der zweite Teil unterscheidet sich sehr vom ersten und dritten. Diese Meinung vertritt neben mir auch fast jeder andere Fan der Blade-Trilogie. Entweder findet man, der zweite ist deutlich besser als Teil 1 und 3, oder man findet ihn etwas schwächer. Ich vertrete die Meinung, dass der zweite Teil inhaltlich etwas schlechter ist. Reaper gab es niemals zuvor. Sie weisen zwar gewisse Ähnlichkeiten zum Daywalker auf, aber dennoch sind zwischen den beiden einige Unterschiede. Die Grundidee klingt logisch, zumindest wenn man davon ausgeht, es gäbe Vampire. Auch dass Blade und die Vampire sich für diesen Kampf auf eine Seite stellen müssen, klingt vernünftig, da sonst die Menschheit vernichtet werden könnte. Doch was mir etwas fehlte, war die richtige Handlung, die einen allein dazu brachte, weiter zu sehen. Für mich war das Spannendste nicht die normale Handlung und die Geschichte, sondern die überaus gelungenen Kampfszenen und Special Effects.

Eher durchschnittlich waren die schauspielerischen Leistungen. Es gab einige ganz gute, einige eher schlechte, und einen sehr guten Schauspieler. Der war für mich Luke Goss, der den Reaper Nomak spielte. Er spielte durchweg überzeugend. Die Szenen mit ihm waren ganz besonders interessant. Außerdem war seine Synchronstimme im Deutschen sehr gut gewählt. Dadurch wurde sein düsteres und geheimnisvolles Ich noch einmal unterstrichen.

Ein Unterschied zu Teil 1 ist, dass der zweite Teil in Prag gedreht wurde. Das wird vor allem natürlich an den schönen Gebäuden deutlich. Die Architektur Prags passt sehr gut zu diesem Film, da sie sehr alt und geheimnisvoll ist. Auch die Musik ist recht passend zu den jeweiligen Szenen gewählt worden. Somit ist die Umsetzung des Films wirklich sehr gut gelungen, doch ein stärkerer roter Faden und eine etwas tiefgehendere Handlung hätte mir besser gefallen. Natürlich kann man sagen, dass man bei Horrorfilmen besser gar nicht davon ausgehen sollte, doch der erste Teil bewies schon, dass es sehr gut möglich ist, einen auch inhaltlich sehr guten Vampirfilm zu schaffen.

Fazit

Immer noch ein sehr guter Horror- und Actionfilm, der inhaltlich jedoch nicht mit dem Vorgänger mithalten kann, auch wenn die Umsetzung außerordentlich gut geworden ist.

Vivien B. - myFanbase
19.06.2004

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