Bewertung: 7
Tony Scott

Top Gun

Dort oben hast du keine Zeit zum Nachdenken. Wenn du nachdenkst, bis du tot!

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Inhalt

Pete "Maverick" Mitchell (Tom Cruise) träumte schon sein Leben lang davon, Pilot bei der Army der Vereinigten Staaten zu werden. Als er gemeinsam mit seinem Freund Nick "Goose" Bradshaw (Anthony Edwarts) für die Elite-Flug-Einheit "Top Gun" ausgesucht wird, scheint sich dieser Traum mehr als zu erfüllen. Dort trifft er neben seinem Konkurrenten Tom "Ice" Kazanski (Val Kilmer) auf viele weitere Flieger, u.a. Chipper (Adrian Pasdar), Jester (Michael Ironside) und Merlin (Tim Robbins). Alle Jungs machen gemeinsam den "Kurs", der unter anderem aus Übungsmanövern und theroretischem Unterricht besteht. Gerade bei den Manövern scheint Maverick gut zu sein, auch wenn er sich nicht an die vorgegeben Regeln hält und sich nebenbei mit seiner vorlauten Klappe auch nicht gerade beliebt macht.

Eines Abends lernt er in der Bar die junge Charlie (Kelly McGillis) kennen, zu der er sich direkt hingezogen fühlt. Am nächsten Tag stellt sich diese als eine seiner Trainerinnen heraus und unterrichtet ihn, was ihn jedoch nicht davon abhält, sich weiterhin mit ihr zu treffen. Sowohl Charlie, als auch Maverick scheinen sich verliebt zu haben und genießen die gemeinsame Zeit. Doch schon bald ereignet sich etwas, was sowohl Mavericks Zukunftsträume, als auch seine Beziehung zu Charlie auf eine harte Probe stellt.

Kritik

"Schauspieler, Rockstar, Jetpilot und Präsident der Vereinigten Staaten sind die einzigen Berufe, die eines wirklichen Mannes würdig sind." das sagte Tom Cruise bei den Dreharbeiten zu "Top Gun". Aber einem 24-jährigen Jungen kann man so eine Aussage wohl verzeihen. Die Hauptrolle in diesem Film hat Tom Cruise in diesem Alter über Nacht zum Star gemacht. Und das, obwohl er in diesem Film noch nicht einmal sein ganzes Können gezeigt hat, wie er später noch bewies. Aber dennoch war es eine sehr gute schauspielerische Leistung, die er vollbrachte und die Leidenschaft und Freude wird bis zum Zuschauer transportiert. Auch seine Schauspielkollegen sind allesamt überzeugend. Allen voran Kelly McGillis und Meg Ryan, die als einzige Frauen in diesem Film zu sehen sind. Aber auch die Fliegerkollegen von Tom Cruise überzeugen. Bei ihnen tritt vor allem Anthony Edwards als Goose in den Vordergrund. Und auch Tom Skerritt weiß als Fluglehrer zu überzeugen.

Der Film entstand in Zusammenarbeit mit dem U.S. Marineministerium, welches unter drei Bedingungen dem Film zugestimmt hat. Der Film muss für die Marine einen Nutzen bringen, er muss authentisch und darf nicht anstößig sein. Da dies bei "Top Gun", im Gegensatz z. B. zu dem Film "Ein Offizier und Gentleman", der Fall war, unterstützten sie die Produktion des Streifens. Und erhofften sich somit auch einen Anstieg der Rekrutierungen, was wohl auch der Fall war. Ob der Film aber diesen drei Bedingungen nun eher zustimmt als der Film "Ein Offizier und Gentleman", bleibt jedem selber überlassen, aber das Drehbuch als authentisch zu bezeichnen, wird wohl eher auf Gelächter als auf Zustimmung stoßen.

Der Film kann sich sogar oscarprämiert nennen, da der Titelsong "Take My Breath Away" von Giorgio Moroder den Oscar für den besten Titelsong für sich einnahm.

Fazit

Gutes Popkornkino für knappe 1 ½ Stunden Unterhaltung ohne viel Tiefgang, aber mit überzeugenden Darstellern.

Eva Klose - myFanbase
18.09.2007

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