Bewertung: 8
Baz Luhrmann

William Shakespeare's Romeo & Julia

"Verbannung? Sei barmherzig, sage: Tod!"

Foto: Copyright: Twentieth Century Fox Home Entertainment
© Twentieth Century Fox Home Entertainment

Inhalt

Das von Angst, Gewalt und Verbrechen geprägte Verona Beach wird beherrscht von zwei rivalisierenden Familien, den Montagues und den Capulets. Inmitten dieser gnadenlosen, hasserfüllten Welt entfacht die grenzenlose Liebe zwischen Romeo und Julia, den einzigen beiden Kindern der verfeindeten Patriarchen. Die Situation eskaliert, als Romeo im Affekt den kaltblütigen Mörder seines besten Freundes, den Capulet-Neffen Tybalt, erschießt. Er muss fliehen. Verzweifelt schmiedet Julia einen fatalen Plan, der sie für immer mit Romeo zusammenbringen soll.

Kritik

Wer hätte das gedacht, dass man die Tragödie um Romeo und Julia noch gut verfilmen könnte. Baz Luhrmann, welcher nicht nur das Drehbuch verfasste, sondern auch noch Regisseur und Produzent war, und Craig Pearce ist es gelungen, eine Geschichte aus der Renaissance in unsere heutige Zeit zu bringen. Dabei haben sie die originalen Dialoge, welche bei der Synchronisation ins deutsche teilweise verloren gegangen sind, komplett übernommen. Jedoch hatten die beiden auch wohl hier das Budget im Hinterkopf, denn viele, auch wichtige oder interessante Szenen wurden nur teilweise oder gar nicht gezeigt.

Die Besetzung des Filmes ist zudem gut gewählt, jedoch werden einige Charaktere ziemlich übertrieben dargestellt, da man sie sich womöglich komplett anders vorgestellt hat. Dies liegt aber jedem Künstler frei. Natürlich darf der Humor in einem solchen Film nicht fehlen und wird auch gleich am Anfang gebracht.

Die Atmosphäre spiegelt sich meistens in der Ausstrahlung der Hauptdarsteller und der Musik wieder. Gerade der Soundtrack ist es, der einem Stellenweise Gänsehaut verschaffen kann.

Fazit

Ein Film, der nicht jeden ansprechen wird, aber zumindest die, welche die poetische und literarische Ausdrucksweise mögen, sowie diejenigen, die viel von einer Tragödie erwarten.

Ignat Kress - myFanbase
17.09.2007

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