Bewertung: 6
James Isaac

Skin Walkers

"Auf unserer Welt gibt es so fürchterliche Dinge, dass wir so tun, als würden sie nicht existieren. Als wären es nur Albträume. Wir reden uns ein, dass es so etwas Schreckliches in Wirklichkeit nicht gibt. Aber die fürchterlichen Dinge lauern da Draußen. Sie sind uns näher, als wir glauben."

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Inhalt

Der kleine Timothy ist der Schlüssel zu allem. Er allein kann verhindern, dass die Skinwalkers weiterhin morden und ihrer Blutlust nachgehen. Aus genau diesem Grund suchen Varek und seine Gefährten nach dem kleinen Jungen, um nicht wieder menschlich zu werden. Doch Timothy ist nicht allein. Seine Familie versucht alles, um ihn zu beschützen und die Skinwalkers für immer zu vernichten. Nur Timothys Mutter Rachel hat keine Ahnung, was wirklich vor sich geht und muss sich erst einmal an den Gedanken gewöhnen, dass es Werwölfe wirklich gibt.

Kritik

Bevor ich zum eigentlichen Film komme, muss ich sagen, dass es interessant war Jason Behr mal in einer entgegen gesetzten Rolle zu sehen. Jason Behr ist mir hauptsächlich noch aus "Roswell" bekannt, wo er den überkorrekten Außerirdischen gespielt hat. In "Skinwalkers" hingegen verkörpert er das Böse und man sieht ihn schon zu Beginn des Films morden.

Diese Morde von der Gruppe der Werwölfe haben einen direkt ins Geschehen geworfen und man wurde sofort über ihre "Mission" aufgeklärt. Wir sind den Bösen auf ihrer "Mission" gefolgt und haben auch die Guten kennen gelernt. Auch das erste Zusammentreffen dieser beiden Gruppen konnten wir beobachten und uns wurden schnell wieder einige Charaktere genommen, die wir gerade erst kennen gelernt hatten. Das zeigte, dass man in diesem Film nichts als gegeben hinnehmen sollte und wir uns noch auf viele "Schlachten" gefasst machen können.

Wirkliche Spannung ist für mich jedoch erst nach der ersten Hälfte des Films aufgekommen, da man dort genau den Wendepunkt in der Handlung hatte, den man brauchte, um nicht weiterhin nur zusehen zu müssen, wie die einen, die anderen jagen. Dieser emotionale Wendepunkt war vielleicht für einige abzusehen, aber eben nötig, damit die Spannung einfach aufkommen konnte und beide "Lager" sich noch einmal mit ihrem inneren Kampf und dem Offensichtlichen auseinander setzen mussten.

Genau ab diesem Zeitpunkt kamen auch endlich Wendungen im Film auf, mit denen man nicht wirklich gerechnet hätte, was mich sehr positiv überrascht hat.

Der Showdown des Films war mir ehrlich gesagt ein wenig übertrieben und die Kämpfe waren für mich chorographisch jetzt auch nicht so genial umgesetzt, dass es mich erfreut hat, einen ellenlangen Kampf zu beobachten.

Das eigentliche Ende und die Auflösung an sich, haben mich allerdings wieder positiver gestimmt. Das Ende könnte auch eventuell für eine Fortsetzung hinhalten, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man den Film nicht lieber für sich stehen lassen sollte.

Fazit

Alles in allem war der Film ganz in Ordnung. Wenn man auf Werwolf-Filme steht und auf viele Kämpfe und Morde in Filmen, dann ist der Film sicher sehr geeignet. Ansonsten steuert er aber auch einige interessante Wendungen in der Handlung bei und kann meiner Meinung nach auch mit einem guten Ende bzw. einer guten Auflösung überzeugen.

Annika Leichner - myFanbase
31.08.2007

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