Bewertung: 8
John Moore

Omen, Das (2006)

06/06/06: Aus dem ewigen Meer steigt er empor. Stampft Armeen aus dem Boden hervor. Es töten die Brüder sich, die Erde wird leer. Und die Menschheit existiert nicht mehr.

Foto: Copyright: Twentieth Century Fox Home Entertainment
© Twentieth Century Fox Home Entertainment

Inhalt

Als das Kind von Diplomat Robert Thorn (Liev Schreiber) und seiner Frau Katherine (Julia Stiles) bei der Geburt stirbt, nimmt Thorn auf Anraten des Spitalpfarrers ein verwaistes Neugeborenes als sein Baby an, doch seine Frau lässt er im Glauben, dass ihr leibliches Kind ihr Sohn Damien ist. Damien (Seamus Davey-Fitzpatrick) wächst wohlbehütet auf, bis in seinem Umfeld rätselhafte Todesfälle geschehen und der Priester Brennan (Pete Postlethwaite) auftaucht und behauptet, Damien sei der personifizierte Teufel.

Robert versucht, Damien zu stoppen, nachdem ein Freund enthauptet, Katherine angegriffen und im Krankenhaus von Damiens Kindermädchen (Mia Farrow) getötet wird. Schafft Thorn es, Damien in einer Kirche zu töten oder wird er auch ein Opfer von Damien?


Kritik

Vorne weg: Ich hasse Vergleiche mit dem Original, vor allem von Menschen, die das Original gar nicht kennen und sich dann über das Remake aufregen. Diese Vergleiche nerven mich total. Anfangs war der Film etwas eindruckslos und teils ausdruckslos, was wohl an der Vorgeschichte lag, da die ja auch erstmal erzählt werden musste. Dann aber wurde ich von der Spannung in diesem Film geradezu gefesselt, da sie immer größer wurde. "Das Omen" gehört für mich zu den besten Horrorfilmen, da die Spannung nie flöten ging.

So richtig auf Horror macht "Das Omen" aber nicht, sondern setzt eher auf klasse Schreckensmomente, bei denen ich manchmal oft hätte losschreien können. Horror kann man so oder so definieren. Und dieser Film setzt mehr auf das Thema als auf Blut und Gemetzel. Für die Schreckensmomente und die mulmigen Gefühle sorgten schon Mia Farrow und der kleine Damien. Die Schreckmomente wurden im Film gut der modernen Zeit angepasst und verfehlten auf keinen Fall ihre Wirkung, hinzu gut unterlegt von Marco Beltramis Musik. Dieser klassische Horrorstreifen hatte eine Topbesetzung mit Liev Schreiber, Michael Gambon, Pete Postlethwaite und Mia Farrow, die meistens mysteriöse Frauen spielt. Julia Stiles war für mich in ihrer Rolle sehr blass und auch fehlbesetzt. Liev Schreiber spielte für mich persönlich seine Rolle des Lebens.

Das Ende war auch nicht so mein Fall. Okay, es muss ja auch nicht immer Happy Ends geben oder? Aber ich bevorzuge das alternative Ende auf der DVD in den "Extras". Die Extras sind wirklich sehenswert.

Fazit

Ein Film, den man sich wirklich ansehen kann. Das Genre wurde echt nicht verfehlt - es lohnt sich auf alle Fälle!

Dana Greve - myFanbase
25.06.2007

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