Bewertung: 4

Review: #4.13 Hoffnungslos

Der Titel dieser Folge spricht Bände: Hoffnungslos. Leider scheint es nicht nur auf diese Episode, sondern auf die gesamte Staffel zuzutreffen. Wir sind schon über der Hälfte der Season und es wird einfach nicht besser...

Dawson und Brooks

Die Umarmung zwischen Brooks und Dawson war wirklich sehr rührend. Schön, dass sich der alte, mürrische Griesgram nun auch mal von seiner sensiblen Seite zeigen darf. Ich habe ja schon immer gewusst, dass er gar nicht so ein Stinkstiefel ist. ;-) Leider befürchte ich, dass wir nach dem Zusammenbruch von Brooks nicht mehr viele solcher Szenen zu sehen bekommen werden.

Drue/Joey/Pacey

Warum will man uns Drue sympatischer machen? Jede Woche kommt wieder ein kleines Stück seiner kaputten Kindheit und Jugend zu Tage. Mir bleibt er nach wie vor unsympatisch, was für die Serie nicht unbedingt schlecht wäre, denn ein "Fiesling" fehlte Dawson's Creek ja schon immer. Und überhaupt, was ist das denn für eine Entschuldigung, dass er auf einem Knabeninternat war? Gibt ihm das das Recht, gemein zu allen Frauen zu sein? Dass seine Mutter so ein Aas ist, wäre da schon eher ein Grund...

Vom Pacey/Joey-Drama gabs ja diese Woche ausnahmsweise mal nix weiter, was auch mal nicht schlecht ist.

Dawson und Gretchen

War doch klar, dass es nicht unbedingt die beste Idee ist, ihn ihren Freundinnen ausgerechnet in einer Bar vorzustellen, noch dazu, wo die drei sich offenbar eine Weile nicht gesehen haben. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass die beiden irgendein Interesse an Dawson hatten, sie haben ja nur von sich erzählt. Merkwürdige Story, die in meinen Augen die Beziehung zwischen Gretchen und Dawson nicht wirklich verändert hat. Zweifel hatte er ja sowieso - und sie irgendwie auch.

Jack und Tobey

So sehr ich mich freue, dass es nun endlich wieder ein Love Interest für Jack gibt, frage ich mich, ob mit Tobey die richtige Figur gewählt wurde. Er scheint mir irgendwie zu schwul und zu selbstbewusst. Meiner Meinung nach würde ein Typ von Jacks Charakter eher zu ihm passen, aber vielleicht täusche ich mich da auch. Dass Jack immer wieder betont, dass Tobey und er nur Freunde sein können, deutet ja eher aufs Gegenteil hin. Jedenfalls fand ich es ganz nett, dass Jack wieder Kindern hilft. Er hat dafür wirklich Talent.

Gesamteindruck

Die ganze Folge über habe ich mich gefragt: Wo war Jen? Irgendwie hab ich die Begründung überhört, warum sie fehlte.

Insgesamt konnte mich keine der Storylines überzeugen oder aufregen (außer die - nicht vorhandene - Geschichte mit Jen), es war wieder mal eher langweilig. Eine typische Übergangsfolge eben. Da ich weiß, wozu das Ganze gut war (nächste Folge), gebe ich gnädige 4 von 9 Punkten.

Nicole Brandt - myFanbase

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