Bewertung: 5

Review: #3.14 Rückschlag

Ich hoffe, die Folgen werden bald wieder interessanter und spannender, denn diese konnte nur teilweise die Vorgängerepisode toppen.
Was mich auch sehr verwirrt und gestört hat, war, dass die Folge im Prinzip zweimal begann. Da war lange Weile vorprogrammiert.

In der Anfangszene sitzt Michael mitten in der Nacht an Laurens Bett und hält die Uhr seines Vaters in der Hand, die stehen geblieben ist. In der zweiten Staffel erzählte er Syd mal davon, dass man nach dieser Uhr sein Herz stellen könne und das war damals der Zeitpunkt, als beide sich verliebten, das kann also kein Zufall sein.

Marshall zeigt Bilder vom kleinen Mitchell herum und ist ein ganz stolzer Vater, alle sind fasziniert über seinen Nachwuchs, als er jedoch Jack ein Foto zeigt, sagt dieser nur: Niedlich.

In der Besprechung wird klar, dass The Covenant Informationen über den Einsatz in Nordkorea erhalten hat und Dixon vermutet einen Maulwurf in der Agency. Jack übernimmt die Leitung und die Verhöre. Lauren wird natürlich sehr hellhörig, als sie davon Wind bekommt.

Zwischen Lauren und Sydney herrscht immer noch eine angespannte Stimmung und Syd stellt Lauren zur Rede, doch was sie besprechen, bekommt man nicht mit.

Auch die für mich immer noch uninteressante Story mit Barnett und Sloane geht weiter. Auch wenn ich Barnett mag, halte ich sie, wenn es um Sloane geht, für nicht ganz pflichtgetreu. Sie scheint nicht mehr die professionelle Psychologin zu sein und da sie schon allein drei Jahre Arvin Sloane und seine Akten studiert hat, macht mir das zu bedenken, dass sie sich bereits in diesen Typen verguckt hat. Sehr eigennützig.

In Vancouver sind Vaughn und Sydney auf Mission und laden Daten herunter. Also die Frisur, die Syd da hatte, war echt extrem: Beatles lassen grüßen. Doch plötzlich hackt sich noch jemand ins System, Marshall sagt den beiden, dass es der Covenant ist. Vaughn und Sydney verfolgen die Leute des Covenant, ohne zu wissen, wen überhaupt: Sark und Lauren.

In Marshalls Büro merkt Syd, wie betrübt Vaughn ist und als er meine, dass er wohl alt wird, glaubt sie ihm nicht. Sie weiß, dass der Todestag seines Vaters gestern war und Vaughn ist sehr überrascht, dass sie sich noch erinnert, ist aber gleichzeitig enttäuscht über Lauren, dass sie ihn vergessen hat.

Vaughn: Wie kommt es, dass du dich erinnerst?
Sydney: Ich erinnere mich, wie du um ihn getrauert hast.

Das Essen mit Sloane und Barnett, und auch wenn sie meint, sie sei nur aus beruflichen Gründen da, nehme ich es ihr nicht ab. Doch als ihre Fragen zu aufdringlich und neugierig werden, wird Sloane arrogant und Barnett geht mal wieder. Was für eine Überraschung…

Vaughn und Sydney sind in Lissabon, um die Bombe auf einem Schiff zu finden. Doch sie sind nicht alleine dort, auch Sark und Lauren sind bereits an Bord.

Dann geht die Folge wieder von vorne los… Michael sitzt an Laurens Bett. Was das sollte, weiß ich allerdings nicht. Außer dass Lauren jetzt einen Anruf macht, ist jetzt nicht viel Neues dabei. Jetzt bekommt man das Gespräch zwischen Lauren und Syd mit, was man anfangs unterging, da man zu Vaughn und Weiss hinüberschwenkte.

Sydney: Lauren, wir müssen uns unterhalten.
Lauren: Alles, was ich zu sagen hatte, habe ich gesagt.
Sydney: Dann bin ich dran. Die Behauptung, ich hätte es darauf abgesehen, ihre Ehe zu zerstören, ist falsch und unfair. Ich habe die Beziehung zwischen Ihnen und Vaughn immer respektiert. Vaughn und ich haben was gemeinsam, eine Vergangenheit, die kompliziert ist, aber ich werde mich nicht dafür entschuldigen.
(Während Syd redet, grinst Reed wie ein Honigkuchen.)

Ebenfalls wird jetzt die andere Seite gezeigt, wie Sark und Lauren ins Gebäude eindrangen und die Wachposten ausschalten. Schon sehr merkwürdig, dass Lauren sich wie Sydney verkleidet, vor allem die Perücke ist mir aufgefallen. Scheint wohl neidisch auf ihre Rivalin zu sein, ansonsten würde sie sich nicht so anpassen - die hasst Sydney doch. Dass Sark und Lauren dann im Bett landen, war nur eine Frage der Zeit, aber eilig hatte es Mrs. Reed schon…

Sloane entschuldigt sich erneut bei Barnett und er verrät ihr sein Geheimnis. Sloane hatte eine Affäre mit Irina Derevko. Na halleluja, wenn Sloane Syds Vater ist, wird mir schlecht, doch ich glaube das nicht. Da sie total unterschiedlich sind, und Jack und Sydney ähneln sich schon eher.

Zurück auf dem Schiff. Sark und Lauren sind maskiert. Als Syd die Bombe findet, wird Lauren von Vaughn geschnappt, diese jedoch ist ja maskiert, hat aber die Hosen voll, dass sie auffliegt, denn ihre Augen werden vor Angst immer größer, dass ich schon befürchtete, die werden jeden Moment platzen. Kurz bevor sie die Maske herunternimmt, schnappt sich Sark Syd und spielt Vaughn geschickt aus.

Sark: Wenn Sie sie lieben, lassen sie die Waffe jetzt fallen.
Sydney: Vaughn nicht!

Er lässt die Waffe natürlich fallen, doch das Schärfste war, dass Lauren das alles mit ansehen und anhören musste: Das hab ich ihr so richtig gegönnt, diesem Miststück. Aber Vaughn hatte dann auch ihre Faust im Gesicht und sie flieht und Sark schnappt sich während einer Schießerei die Bombe.

Marshall war für einen kurzen Moment ein Knaller, als er über Funk Vaughn anfeuert: Sie schaffen das. (…und das bestimmt fünfmal hintereinander). Der ist so verrückt, aber gleichzeitig sorgt er immer für den Humor, der in dieser Folge ganz flöten ging.

Zum Schluss ist Sydney fast allein in der Agency. Man merkt ihr an, dass sie sich einsam fühlt, denn sie hat Tränen in den Augen und ist kurz vorm Heulen, doch da kommt Jack und bringt sie zum Lachen. Die Szenen zwischen den beiden sind leider seltener geworden.

Fazit

Auf alle Fälle besser als #3.13 Neue Allianzen, da Einiges in Gang kam, aber eben nur einiges und nicht viel. Es war erneut keine Hammerfolge. Jedenfalls kommt jetzt die Story um Sark und Lauren in Gange, doch ich halte Laurens Story als Doppelagentin einfach für belanglos, weil man Vieles vorhersehen kann und es nicht so geheimnisvoll ist. Bei ihr ist alles so offensichtlich, anders als bei Sloane, da erfährt man meistens erst im Staffelfinale was los ist. Dass die Folge zweimal beginnen musste, fand ich jetzt auch nicht so berauschend, hätte man auch anders umsetzen können. Dadurch wurde es dann wieder teilweise langweilig.

Eines hat mich an der Folge gefreut, dass Vaughn endlich zu seinen Gefühlen Sydney gegenüber steht, auch wenn die Situation nicht gerade ungefährlich war, wo er es zugab.

Dana Greve - myFanbase

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