US-Militär kritisiert "24"
Im Januar haben wir berichtet, dass der Rat für Amerikanisch-Islamische Beziehungen besorgt ist wegen der negativen Darstellung des Islams in der Serie "24 – Twenty Four". Nun übt auch das US-amerikanische Militär Kritik an der Serie, da es immer wieder Szenen gibt, in denen Hauptcharakter Jack Bauer die Folter anwendet, um an Informationen zu kommen.
General Patrick Finnegan traf sich deshalb vor kurzem mit den Produzenten von "24 – Twenty Four" und bat sie, die Folter nicht länger als ein effektives und legitimes Mittel zur Erhaltung von Informationen darzustellen.
David Danzig, der Sprecher der Menschenrechtsorganisation "Human Rights First" sagte dazu: "Es steht außer Frage, dass diese Folterszenen Auswirkungen auf die Zuschauer haben. Wir haben mit Soldaten im Irak gesprochen, die uns sagten, dass für junge Soldaten eine direkte Verbindung zwischen ihrer Tätigkeit und dem, was sie im TV sehen, besteht. Das negative Image des US-Militärs wird durch solche Szenen im Fernsehen bestätigt."
Quelle: IMDb
Maret Hosemann - myFanbase
14.02.2007 11:20

