Bewertung: 8
Andrew Adamson

Chroniken von Narnia, Die: Der König von Narnia

Das Böse herrschte seit über 100 Jahren...

Foto: Copyright: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Inhalt

England, Zweiter Weltkrieg: Damit sie vor den Bombenangriffen sicher sind, werden die Geschwister Peter (William Moseley), Susan (Anna Popplewell), Edmund (Skandar Keynes) und Lucy (Georgie Henley) auf den Landsitz des alten Professors Kirke (Jim Broadbent) geschickt.

Während eines Versteckspieles mit ihren Geschwistern, entdeckt die kleine Lucy einen Schrank und versteckt sich dort, doch plötzlich steht sie im Reich Narnia. In Narnia schneit es, Lucy ist ganz verzaubert von der Landschaft. Dann lernt sie den Faun Tumnus (James McAvoy) kennen, der sie anfangs für einen Zwerg häielt und beide freunden sich an. Tumnus lädt Lucy zu Tee und Gebäck ein, hat aber einen Hintergedanken: er weiß, dass Lucy ein Mensch ist.

In Tumnus' Herberge erzählt er Lucy, dass schon seit 100 Jahren Winter in Narnia ist, es keinen Sommer gibt und auch kein Weihnachten. Er musiziert für sie und nichts ahnend genießt Lucy die Gesellschaft von Tumnus. Doch sie wird immer müder und schläft schließlich ein. Als sie erwacht, sitzt Tumnus weinend am Boden und bedauert, was er gerade tut. Lucy versteht nicht, bis er ihr es erklärt: Die weiße Hexe hat allen befohlen, dass wenn jemand einen Menschen trifft, er ihn zu ihr ins Schloss bringen soll. Die kleine Lucy ist schockiert, doch sie erinnert Tumnus an ihre Freundschaft. Tumnus bringt sie zurück an den Ort, wo sie sich kennen gelernt haben. Beide schweben immer noch in Gefahr, denn in jedem Moment könnten die Bäume sie verraten, doch Lucy macht sich mehr Sorgen um ihren Faun-Freund. Er ist dankbar, sie kennen gelernt zu haben, sagt er ihr zum Abschied und Lucy geht wieder in die richtige Welt.

Zurück bei den Geschwistern glaubt Lucy, sie sei lange fort gewesen. Doch dort hat sich die Zeit nicht geändert und sie platzt mitten in das Versteckspiel. Sie erzählt ihren Geschwistern von Narnia und dem Schrank. Doch diese können im Schrank nichts finden und glauben ihr deshalb kein Wort.

Als alle schlafen, geht Lucy erneut nach Narnia. Dieses Mal wird sie allerdings heimlich von ihrem Bruder Edmund verfolgt. Als sie zurückkehren, ist Lucy froh, endlich einen Verbündeten zu haben und erzählt es sofort Peter. Doch Edmund bestreitet alles, denn er hat in Narnia unwissentlich einen Pakt mit der weißen Hexe geschlossen: Er soll seine Geschwister auf ihr Schloss locken.

Als die Geschwister Baseball spielen, zerschlägt ein Ball eine Scheibe des Hauses und sie fliehen alle in den Schrank, um sich zu verstecken - so stehen nun alle im Land Narnia. Da Lucy entscheiden darf, was sie machen sollen, gehen sie als erstes zu Herrn Tumnus. Seine Herberge wurde jedoch verwüstet und er ist nicht da: Edmund hatte ihn bei der weißen Hexe verraten.

Sie bekommen unerwartet Hilfe von einem Biberpaar. Sie erzählen den vier Geschwistern von Aslan, dem wahren König von Narnia, und der Prophezeiung: Zwei Adams-Söhne und zwei Adams-Töchter werden die weiße Hexe besiegen, damit in Narnia wieder Frieden herrscht. Edmund entfernt sich von seinen Geschwistern und macht sich auf den Weg zum Schloss, wird dort aber später gefangen gehalten, nachdem die weiße Hexe alle Informationen, die sie braucht, erfahren hat.

Lucy, Peter und Susan machen sich gemeinsam mit den Bibern auf den Weg zu Aslan, der bereits auf sie wartet. Dort angekommen, beginnt ein Kampf zwischen Gut und Böse...

Kritik

Der Film ist das Spielfilm-Regiedebüt von Andrew Adamson, der bereits für "Shrek" und "Shrek 2" einen Oscar erhalten hat. Zusammen mit der Emmy-Preisträgerin Anne Peacock und den Autoren Christopher Markus und Stephen McFeely schrieb er auch das Drehbuch.

Dieser Film erzählt eine großartige Geschichte zwischen Gut und Böse in einer märchenhaften Welt. Dazu phantastische Kulissen und tolle Special Effects, wie zum Beispiel die Biber, die Wölfe, Aslan oder der Faun Tumnus. Die Musik darf natürlich nicht fehlen und sie unterstreicht den Film hervorragend, wie in den Szenen im Wald oder der Schlacht.

Man darf den Film aber nicht mit "Herr der Ringe"" vergleichen. Das wäre relativ unfair. Dieser Film hat eine total andere Story mit anderen Charakteren. Die Charaktere wurden brillant dargestellt von Georgie Henlie, Skandar Keynes, William Moseley und Anna Popplewell als die vier Geschwister. Die kleine Lucy muss man einfach gern haben. Ebenso Tilda Swinton als weiße Hexe und James McAvoy als Mr. Tumnus spielten ihre Rollen ausgezeichnet, vor allem die weiße Hexe wurde immer wieder brillant in Szene gesetzt.

Fazit

Eine überwältigende, märchenhafte Geschichte. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil, der bald ins Kino kommt.

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Dana Greve - myFanbase
18.04.2007

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