Bewertung: 1
Alexandre Aja

Hills Have Eyes, The

USA 2006, 107 min

Foto: Copyright: Twentieth Century Fox Home Entertainment
© Twentieth Century Fox Home Entertainment

Inhalt

Camper Familie wird in atomar verseuchter Wüste, einem verlassenen Militärgelände, von dessen wenig intelligenten Einheimischen geschlachtet.
Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt, den jeder, der eine atomar verseuchte Wüste betritt, nur verlieren kann...

Kritik

Hügel der quengeligen Bengel...
Ein Horrorfilm-Remake...
In den 50er Jahren führte die USA Atombombentests durch. Bedeutet das, die Bomben werden wieder fallen? Müssen wir wieder in einen Bunker hausen?
Die Antwort lautet: Nein.
Denn es handelt sich hier nur um ein Filmremake, nicht um ein Remake aus dem echten Leben.
Wir machen es uns also in unserem Kinosessel bequem und genießen einen Vorspann, der uns übelste Mutationen zeigt, während wir genüsslich unser Popcorn verschlingen.
Im Jahre 2006 kann man damit aber niemanden mehr unterm Tisch hervor locken.
Wir können ja schon bei Punkt 12, um 12 Uhr Mittags, Menschen sehen, die an Elefantiasis leiden.

Heute geht es aber um Familie Carter, so der Name, der aussterbenden Rasse. Zu ihr gehören Papa Bob, Mama Ethel, Sohnematz Bobby und Töchterchen Brenda, die ältere Tochter Lynne, ihr Ehemann Doug, dem dazu gehörigen kleinen Scheißerchen und zwei Wauwaus. Bob und Ethel sind nun 25 Jahre verheiratet und möchten gerne mit ihrem Anhang Urlaub machen.

Bis hier her klingt das, wie eine ganze normale Beverly Hills 90210 Folge, doch dann wird die Familie auf ihren Weg, zum wohl verdienten Urlaub nach 25 Ehejahren, aufgehalten. Von einer Monsterbacke, einem Schlemmermäulchen, einem Erdnuckel, einem Menschen oder was davon übrig ist, einem Atommutant!
Wo ein Atommutant ist, da sind noch mehrere und die leben unter dem Hügel der blutigen Augen.
Mehr passiert eigentlich nicht.

Fazit

Was soll man zu soviel Schrott noch sagen? Vielleicht, dass man dem Regisseur ein wenig Schrott in den Kopf ballern sollte?
Manche Filme lässt man besser dort, wo sie waren. In der verblassten Erinnerung.
Wes Craven ist mit dem Original schon ein Ausrutscher passiert, aber das Ding noch einmal neu auflegen zu lassen, ist eine Beleidigung für das Horrorfilmgenre.
Vielleicht haben die Herrn Regisseure auf „Gegen Bush“ Demonstrationen zuviel Uranluft geschnuppert.

René B. - myFanbase
20.03.2006

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