Bewertung: 1
Jason Friedberg, Aaron Seltzer

Disaster Movie

"Your favorite movies are going to be destroyed."

Foto: Copyright: Constantin Film
© Constantin Film

Inhalt

In der Beziehung von Will und Lisa kriselt es gerade. Und dann steht auch noch eine Naturkatastrophe bevor, welche die ganze Welt zerstört. Können Will, Amy, Calvin, Lisa und Juney die Naturgewalten unter Kontrolle bringen? Die jungen Freunde suchen verzweifelt nach einer Lösung und stolpern von einem Fettnäpfchen ins nächste...

Kritik

Eines vorweg: Die weltbekannte Parodiereihe "Scary Movie" ist einfach ein Klassiker und ich habe alle vier Teile mit Begeisterung angeschaut. Auch in dieser Parodie waren einige Verantwortliche von "Scary Movie" und "Fantastic Movie" bei Drehbuch und Regie am Werk. So konnte man sich sicherlich auf einen lustigen Film einstellen... denkste!

Es werden sehr viele Filme durch den Kakao gezogen, viel zu viele. Und leider ist keine Parodie ansatzweise gelungen, im Gegenteil. Statt sich auf ein paar Filme, Serien und Prominente zu beschränken, diese dann aber erfolgreich in Lacher umsetzen, veranstalten die Macher von "Disaster Movie" lieber ein volles Programm mit circa 35 Filmen und Serien, die alle "parodiert" werden. Die Parodien über Prominente und Internetseiten ist noch nicht mal inbegriffen. Tja, die großen Lacher bleiben aber leider völlig aus und nicht ein Mal konnte man sich an einer Szene erfreuen. Wenigstens einige Tanzeinlagen mit cooler Musik waren in Ordnung, aber die darauffolgenden Szenen waren wieder katastrophal. Erst wird Hellboy und danach Hulk von einer Kuh erschlagen. Und wo ist hier bitteschön der Witz?! Auch die Chipmunks waren einfach nur lächerlich, von Batman ganz zu schweigen. Die Gags waren teilweise billig wie ideenlos und manchmal habe ich mich wirklich gefragt, was die Macher damit bezwecken wollen. Auf jeden Fall wäre der Film um Längen besser gewesen, wenn man nicht gleich übermütig gewesen wäre und eine so große Anzahl an Dingen parodiert hätte.

Eine großartige Handlung habe ich bei solch einem Genre sowieso nicht erwartet, aber hier gibt es überhaupt keine. Die ganze Story kann man in einem Satz zusammenfassen und der Film ist in keiner Sekunde spannend, vor allem nicht der Schluss. Der Totenschädel wird schön brav abgelegt, die Aufgabe ist erfüllt und die große Katastrophe hat plötzlich ein Ende. Einfallsloser kann dieser Film wohl wirklich nicht mehr sein. Die Schauspieler müssen demnach nicht viel tun außer Schreien, kichern, blöde Sprüche abgeben und wegrennen. Einzig und allein Christa Flanangans Rolle als Juney war ganz gut dargestellt und eigentlich das Lustigste am ganzen Film.

Fazit

Der Titel sagt eigentlich schon alles über den Film aus. Doofer und trotteliger geht's wohl wirklich nicht mehr.

Tanya Sarikaya - myFanbase
06.12.2009

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