Bewertung: 7
Tim Story

Fantastic Four

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Inhalt

Ein Team von Wissenschaftlern um Dr. Reed Richards (Ioan Gruffudd) begibt sich auf eine Expedition ins Weltall. Auf der Suche nach dem Schüssel des menschlichen Gencodes, geraten sie in einen radioaktiven Sturm, der ihre DNS und somit ihre menschlichen Fähigkeiten verändert. Richards kann nun seinen Körper beliebig dehnen, seine Ex-Freundin und Kollegin Sue Storm (Jessica Alba) erhält die Fähigkeit sich unsichtbar zu machen und ihr Bruder Johnny Storm (Chris Evans) wird auf Kommando zur menschlichen Fackel. Der vierte und letzte im Bunde Ben Grimm (Michael Chiklis) wird zum steinernen Koloss, den nichts so schnell aus der Bahn wirft. Zusammen kämpfen sie als die "Fantastischen Vier" gegen das Böse in Gestalt von Dr. Doom (Julian McMahon).

Kritik

Nach dem wir in den letzten Jahren schon mit vielen Comicverfilmungen versorgt wurden, kommt nun die Realverfilmung der langlebigsten Comicreihe aus dem Hause Marvel in die Kinos: Fantastic Four. Die Fähigkeiten der Helden mögen uns irgendwie bekannt vorkommen. Bereits im Dezember 2004 retteten "Die Unglaublichen" die Welt mit ähnlichen Fähigkeiten. Inspirieren lassen haben sich aber eher die Pixar-Mitarbeiter von den Fantastischen Vier, als umgekehrt.

Die Charaktere, wie auch die Geschichte, sind recht einfach gestrickt. Dr. Reed Richards, der in seine Arbeit verliebte Wissenschaftler, geht zwischenmenschliche Dinge immer etwas zu wissenschaftlich an. Sue Storm ebenfalls eine brillante Wissenschaftlerin, steht zwischen den Fronten, sie ist Reeds Ex-Freundin und aktuelle Freundin Dooms. Ihr jüngerer Bruder Johnny Storm ist ein quirliger Draufgänger, der ohne viel Nachdenken handelt. Ben Grimm ist die gute Seele der Vier, kann aber auch mal auf den Putz hauen. Und Victor von Doom, der Gegenspieler, ist auch schon ohne Superkräfte super unsympathisch.

Am Anfang dauert es etwas bis der Film in Fahrt kommt, aber spätestens wenn die Superkräfte verteilt sind, geht es rund. An Spezialeffekten wurde nicht gespart und Gags gibt es am Laufenden Band, wenn auch nicht alle richtig zünden. Besonders die Schlagabtausche zwischen Johnny und Ben sind sehr amüsant. Etwas schade ist der nur kurz abgehandelte Endkampf. Die Helden konnten zwar zeigen was in ihnen steckt, aber wirklich auf die Probe gestellt wurden sie nicht.

Fazit

Aber auch wenn die "Fantastic Four" nicht mit "Spider-Man", "X-Men" oder zuletzt "Batman Begins" mithalten können, bieten sie doch unterhaltsame 105 Minuten echtes Superheldenkino.

Philipp Maslowski - myFanbase
10.08.2005

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