Bewertung: 8
Gabriele Muccino

Sieben Leben

"Gott hat die Welt in sieben Tagen erschaffen, ich habe meine Welt in sieben Sekunden zertrümmert."

Foto: Copyright: Sony Pictures Home Entertainment
© Sony Pictures Home Entertainment

Inhalt

Ben Thomas (Will Smith) war ein glücklich verheirateter Mann, der als Raumfahrtsingenieur tätig war. Doch sieben schreckliche Sekunden veränderten sein ganzes Leben. Heute ist er ein trauriger und zugleich sehr wütender Mann. Um seinem Leben zu entkommen und letztendlich zu verbessern, gibt er sich als Finanzbeamter aus, um so über unbestimmte fremde Personen Informationen zu erhalten. Auf dieser langen Reise entdeckt er sieben fremde und gute Persönlichkeiten, die jedoch gesundheitlich in einer schlechten Verfassung sind. Emily Posa (Rosario Dawson) und Ezra Turner (Woody Harrelson) sind nur zwei der sieben Menschen, deren Schicksal zum Guten verändert wird. Das Besondere bei Emily ist aber, dass Tim ihr nicht nur bei der Verbesserung ihres gesundheitlichen Zustands hilft, sondern auch ihre Seele beglückt, in dem er mit ihr eine zarte Liebesbeziehung eingeht.

Die einzige Bedingung, die Tim von jedem Einzelnen der sieben Personen erwartet, ist, dass sie keinen Kontakt zu ihm aufbauen, nachdem sie seine Hilfe erhalten haben. All dies tut Tim nur aus einem Grund, denn ihn umhüllt ein trauriges Geheimnis...

Kritik

"Sieben Leben" ist ein bewegendes Drama, welches die unterschiedlichsten Facetten menschlichen Lebens zeigt. Eine wunderbare, faszinierende Geschichte, die glaubwürdig und nachvollziehbar dargestellt ist.

In diesem Film arbeitet Will Smith erneut mit seinem Freund und Regisseur Gabriele Muccino ("Das Streben nach Glück") zusammen. Wie schon bei ihrer ersten gemeinsamen Zusammenarbeit glänzt Will Smith auch hier in seiner Hauptrolle. Bens Reise der Versöhnung mit sich selbst wird unglaublich gut, authentisch und emotional von Will Smith verkörpert. Zusätzlich wird das Drama durch einige Witze aufgelockert, die sich teilweise in den Dialogen zwischen Emily und Ben, aber auch in den Konversationen mit anderen Nebendarstellern finden.

Das Interessante an dem Film ist, dass der Zuschauer selbstverständlich wissen will, was Bens Geheimnis ist. Doch die Handlung ist so konzipiert, dass das Publikum während des ganzen Films nur einige kurze Szenen zu sehen bekommt, die die Wahrheit schildern. Erst zum Schluss des Dramas löst sich das unglaubliche Geheimnis von Ben komplett auf. Diese Strategie der Inhaltswiedergabe macht den Film für die Zuschauer umso fesselnder. Zudem ist zu sagen, dass der Wechsel zwischen den Szenen relativ schnell erscheint, so dass es auf Dauer anstrengend sein kann für das Publikum. Allerdings zerstört es nicht die faszinierende Story des Spielfilms, sondern zieht eher noch mehr die Zuschauer in seinen Bann.

Fazit

Der Film strotzt nur so vor Emotionen und ist somit ein MUSS für Fans des Dramagenres.

Juliane Walter - myFanbase
21.01.2009

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