Bewertung: 8
Bryan Bertino

Strangers, The

Lock the door. Pretend you're safe.

Foto: Copyright: Kinowelt Filmverleih GmbH
© Kinowelt Filmverleih GmbH

Inhalt

Kristen (Liv Tyler) und James (Scott Speedman) wollen, nachdem sie eine Hochzeit besucht haben, die Nacht in dem abgelegenen Haus von James' Eltern verbringen. Mitten in der Nacht hämmert eine Frau an die Tür, die sich anscheinend verlaufen hat und verschwindet kurz darauf wieder. Als James das Haus verlässt, um Zigaretten zu holen, hämmert es an der Tür, jedoch öffnet Kristen nicht. Doch es ist bereits jemand im Haus, woraufhin sich Kristen ängstlich versteckt. Als James auftaucht, glaubt er Kristen nicht, doch dann hören sie wieder unheimliche Geräusche und das Grauen nimmt seinen Lauf...

Kritik

Horrorfilme sind heutzutage auch nicht mehr das, was sie mal waren. Entweder sind sie einfallslos und beinhalten nur brutale und sinnlose Slasherszenen oder aber es handelt sich um ein Asia-Remake, in dem ein bleiches, schwarzhaariges Mädchen versucht, junge Teenager zu erschrecken. Umso erfreuter war ich, als ich den Trailer zu "The Strangers" gesehen und auch die durchweg guten Kritiken zum Film gelesen habe. Ich hatte demnach hohe Erwartungen an den Film und wurde nicht enttäuscht.

Von der Story her erinnert mich der Film ein wenig an "Motel", den ich ebenfalls super fand: ein junges Paar mit Beziehungsproblemen wird von unbekannten Killern durch ein Haus gejagt. Die Schockmomente in diesem Film haben es wirklich in sich und auch die Masken der Täter sind richtig gruselig. Der Film verzichtet größtenteils auf Slasherszenen und versucht durch unheimliche Geräusche und langsame Kamerafahrten durch das Ferienhaus Spannung aufzubauen, was auch gelingt.

Natürlich könnte man sich darüber beschweren, dass der Film eigentlich keine wirkliche Storyline hat, sondern einfach nur ein Paar durch ihr Haus gejagt wird und das ohne erkennbaren Grund, doch der Film ist einfach so gruselig und spannend, das ein Motiv der Täter nicht weiter wichtig ist. Die Darsteller machen ihre Sache wirklich gut, allen voran Liv Tyler. Angeblich basiert der Film auf einer wahren Begebenheit, wie uns das Filmplakat weismachen will, doch das stimmt nicht. Dennoch, allein der Glaube daran, dass er auf wahren Begebenheiten beruhen könnte, macht den Film nochmal ein Stück realistischer und so auch düsterer.

Fazit

Einer der besten Horrorfilme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Düster, spannend und eine tolle Abwechslung zu all den Asia-Remakes und hirnlosen Slasherfilmen.

Kevin Dave Surauf - myFanbase
06.11.2008

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