Bewertung: 5
Peter Howitt

Johnny English - Der Spion, der es versiebte

Er hat keine Furcht, er hat keine Angst, er hat keine Ahnung.

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Inhalt

Die Story ist eine altbekannte: Der Traum eines schusseligen Agenten, der endlich in den Außendienst befördert werden möchte, um den Helden zu spielen, wird wahr. Bei einem Attentat werden alle britische Geheimagenten getötet, bis auf einen: Johnny Englisch. Mit der Unterstützung seines Assistenten Bough soll er den Raub der britische Kronjuwelen aufdecken. Der Hauptverdächtige ist der Franzose Pascal Sauvage, der mit der britischen Königsfamilie verwandt ist und Johnnys Vorgesetzten Pegasus' volles Vertrauen genießt. Aber Sauvage verfolgt einen grausamen Plan, denn er möchte sich zum König von England krönen lassen, indem er die Queen erpresst. Nur Johnny English kann ihn aufhalten. Dabei bekommt er Hilfe von der schönen Agentin Lorna Campbell, die ebenfalls verdeckt gegen Sauvage ermittelt. Gemeinsam müssen sie den Franzosen aufhalten, ehe es zu spät ist.

Kritik

Die Story des Films ist schwach, da sie weder tiefsinnig noch sonderlich spannend oder actionreich ist, was man eigentlich von einem Agentenfilm erwarten sollte. Zwar hat "Johnny English" von jedem ein bisschen, aber richtig überzeugen kann die Agenten-Parodie nicht. An einigen Stellen wurde es sogar etwas langweilig und ich habe gehofft, dass die Szene bald vorbei ist. Das kann nicht einmal der hervorragende Rowan Atkinson, der in seiner Rolle wirklich glänzte, wieder wettmachen. Zu den anderen Darstellern bleibt leider nicht viel zu sagen, denn sie hatten kaum Chancen ihre Leistung zu zeigen, da sich das Drehbuch hauptsächlich auf den tollpatschigen Agenten Johnny English konzentriert hat und daher Atkinson im Mittelpunkt des Geschehens stand. So bleibt zu dem Film nicht viel zu sagen, nur dass es wieder einer von vielen ist, die man einmal gesehen hat und wieder vergisst.

Das einzige, was den Film auszeichnet, sind seine witzigen Szenen. Auch wenn Johnny Englisch ins Fettnäpfchen tritt und garantiert immer einen Lacher parat hat, auf die Dauer nerven die, manchmal schon vorhersehbaren, Witze. Besonders in den letzten dreißig Minuten des Films kam es mir vor, als müsste man unbedingt noch eine lustige Szene hineinquetschen, was nur dazu geführt hat, das der Schluss etwas lächerlich rüber kam. Aber dennoch, bei vielen Szenen konnte ich mich vor Lachen nicht mehr halten und Rowan Atkinson hat seine Rolle als komischer und ahnungsloser Agent wirklich überzeugend auf den Bildschirm gebracht.

Fazit

Fans von Rowan Atkinson werden den Film mögen und für alle anderen ist "Johnny English" eine nette Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger.

Tanya Sarikaya - myFanbase
18.08.2008

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