Bewertung: 1
John T. Kretchmer

Zickenterror an der High School

Highschool ist die Hölle!

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Inhalt

Danielle (Julie Benz), Brooke (Monica Keena) und Tiffany (Nicole Bilderback) sind reich und arrogant. Für sie sind die wohlhabenden Schüler und die mittellosen Schüler klar voneinander zu trennen. Deshalb waren sie überhaupt nicht damit einverstanden, als sich ihr reicher Mitschüler Drew (Jonathan Brandis), auf den Danielle selbst ein Auge geworfen hat, in die mittellose Charity (Tanja Reichert) verliebte. Kurzerhand trieben sie Charity in den Tod und ließen es wie Selbstmord aussehen.

Ein Jahr nach Charitys Tod kommt die rumänische Austauschschülerin Katarina (Suzanna Urszuly) an die Schule und freundet sich sofort mit Drew an. Klar, dass Danielle und ihre Freundinnen die Neue nun auch loswerden wollen, doch plötzlich passieren den drei Mädchen allerlei unangenehme Missgeschicke und sie fragen sich, ob Katarina nicht womöglich Charitys Geist ist.

Kritik

Dass der Film im Jahr 2000 gedreht, aber erst 2005 veröffentlicht wurde, hat durchaus seine Gründe. "Zickenterror an der High School" ist ein so schlechter Film, dass man kaum weiß, wo man mit der Kritik ansetzen soll. Die Story steckt voller billiger Klischees und ist von Beginn an lächerlich. Alle Charaktere sind vollkommen überzogen - vom total lästigen, sich überall anbiedernden Streber, über die hohlen, selbstverliebten Sportler, bis zu den fiesen und arroganten It-Girls, für die Moral ein Fremdwort ist.

Überhaupt strotzt der Film nur so vor peinlichen Gags. Furzen im Sportunterricht, Inkontinenz in der Öffentlichkeit, ein Lehrer, der sich andauernd irgendwo stößt, ein Typ, der Urin für Parfum hält - wie alt muss man sein, um das witzig zu finden? Von Realismus und Logik kann natürlich überhaupt keine Rede sein, dafür wird in diesem Film viel zuviel Schwachsinn verzapft. Eigentlich ernste Themen wie Krankheit und Tod werden relativ geschmacklos ins Lächerliche gezogen, was mir persönlich nicht sehr behagt.

Die Darsteller können einem schon fast Leid tun, auch wenn sie unterdurchschnittlich spielen. Das Make-Up, das in diesem Film eigentlich eine wichtige Rolle spielt, lässt dann auch noch deutlich zu wünschen übrig, so dass man hier eine Chance, die peinliche Story ein wenig aufzupolieren, vertan hat.

Fazit

Es wäre kein großer Verlust gewesen, wenn man diesen Film nie veröffentlicht hätte.

Maret Hosemann - myFanbase
03.08.2008

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