Bewertung: 8
Kirk Jones

Eine zauberhafte Nanny

You'll Learn To Love Her. Warts And All.

Inhalt

Mr. Brown (Colin Firth) lebt mit seinen sieben Kindern seit dem Tod seiner Frau alleine, beziehungsweise nur noch mit dem netten Hausmädchen Evangeline (Kelly MacDonald) und der Köchin (Imelda Staunton) in seinem großen Haus. Da Mr. Brown viel in seinem Bestattungsunternehmen zu tun hat, organisiert er für die Kinder ein Kindermädchen. Doch die Kinder, die sehr unter dem Tod ihrer Mutter leiden, machen jedem Kindermädchen das Leben zur Hölle und haben es sich zum Ziel gesetzt, ihr Kindermädchen immer schnellstmöglich zu vergraulen. Doch nachdem die Agentur für Kindermädchen sich weigert, Mr. Brown ein achtzehntes zu schicken, taucht auf einmal die mysteriöse Nanny McPhee (Emma Thompson) auf, die sich als "Kindermädchen der Regierung" ausgibt. Doch die hässliche neue Nanny scheint nicht nur eine Nanny zu sein, sondern vielmehr magische Fähigkeiten zu besitzen.

Neben seinen komplizierten Kindern hat Mr. Brown noch mit weiteren Problemen zu kämpfen. Seine Tante (Angela Lansbury), die seine Miete für ihn bezahlt, will zum einen eines seiner Kinder mitnehmen, um es bei sich großzuziehen. Zum anderen verlangt sie, dass ihr Neffe innerhalb eines Monats heiratet, damit sie weiterhin für seinen Unterhalt aufkommt. Doch Mr. Brown sucht sich ausgerechnet die furchtbare Mrs. Quickly (Celia Imrie) aus.

Kritik

"Eine zauberhafte Nanny" ist meiner Meinung nach ein ganz besonderer Film. Mich erinnert er immer an "Charlie und die Schokoladenfabrik", da beide Filme diese tollen Farben haben. Da dieser Film in einer Art Fantasie- und Märchenwelt spielt, ist alles herrlich bunt und grell. So hat zum Beispiel das Büro von Mr. Brown knallgrüne Wände (genauso wie sein Anzug) und die Särge in seinem Bestattungsunternehmen sind zum Beispiel knallig pink. Diese Farbvielfalt führt einen durch den ganzen Film. Wären die Kulissen und Garderoben nur halb so bunt und farbenfroh, wäre der Film sicherlich ein wenig schlechter.

Eine ganz gute Wahl traf man auch bei der Besetzung. Am besten gefielen mir jedoch die Kinder, vor allem Simon (Thomas Sangster), der frechste von den sieben. Doch auch die restliche Besetzung war sehr gut. So konnte man zum Beispiel sogleich eine Unsympathie gegenüber Mrs. Quickly und der Tante Adelaide spüren. Dagegen war Nanny McPhee, die alles andere als hübsch aussieht, einem sofort sympathisch und ich mochte sie sofort.

Am wichtigsten ist jedoch der Film selber. Dieser Film beruht auf den Büchern "Nanny Matilda" von Christianna Brand, die an sich schon wunderbar sind. Doch Kirk Jones gelang es, noch einen drauf zu setzen und das ganze durch die tolle Umsetzung zu übertreffen. Ob dieser Film pädagogisch gesehen gut für Kinder ist, vermag ich nicht genau zu sagen. Sicherlich ist der Zusammenhalt der Geschwister als positiv anzusehen, doch insgesamt benehmen sich die Kinder ja schon ganz schön daneben.

Fazit

Ein toller Film für die ganze Familie. Älteren wird er sicherlich auch gefallen, auch wenn es natürlich eigentlich ein Kinderfilm ist.

Vivien B. - myFanbase
01.01.2008

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