Bewertung: 3
Ben Elton

Maybe Baby

Der K(r)ampf mit der Familienplanung.

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Inhalt

Lucy (Joely Richardson) und Sam (Hugh Laurie) wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind. Trotz kräftigen Einsatzes wird Lucy jedoch einfach nicht schwanger, was das Eheleben des Paares sehr belastet.

Während Lucy den attraktiven Schauspieler Nigel (Matthew Macfadyen) kennen lernt und kurz vor dem Ehebruch steht, beginnt Sam damit, heimlich ein Drehbuch über seine und Lucys Probleme mit dem Kinderkriegen zu schreiben.

Kritik

Joely Richardson und Hugh Laurie sind zwei wirklich gute Schauspieler, doch auch sie können bei diesem schwachen Drehbuch nicht viel retten. Im Grunde wirkt der ganze Film, als sei eine Sammlung bekannter Klischees zusammengepappt und auf 104 Minuten Spieldauer gestreckt worden.

Zu Beginn des Films haben wir einen Mann und eine Frau, die oft Sex haben, weil sie unbedingt ein Kind wollen. Im nächsten Moment hat die Frau einen Lover und der Mann droht seinen Job zu verlieren, so dass er gezwungen ist, ein Drehbuch zu schreiben, von dem er genau weiß, dass es seine Ehe ruinieren könnte. Dies wirkt alles recht lieblos zusammengestöpselt und lässt leider jeden Charme und jede Natürlichkeit vermissen.

Zudem darf man sich fragen, ob es wirklich nötig war, Rowan Atkinson eine Nebenrolle auf den Leib zu schreiben. Gut, "Maybe Baby" ist eine britische Komödie und Rowan Atkinson ist ein sehr bekannter britischer Komiker, doch die Rolle, die er hier spielt, ist so typisch für ihn, dass es einfach nicht mehr lustig ist. Auch die anderen Nebenrollen kommen nicht wirklich zur Geltung und hätten zum Teil ganz einfach weggelassen werden können.

Es soll nicht unterschlagen werden, dass es schon ein oder zwei gute Gags in diesem Film gibt, aber das ist insgesamt doch ein wenig dürftig.

Fazit

Das Talent der beiden Hauptdarsteller ist in diesem Film weitgehend vergeudet. Schade.

Maret Hosemann - myFanbase
09.08.2007

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