Bewertung: 7
Richard Loncraine

Wimbledon - Spiel, Satz undů Liebe

Träume sind der Schlüssel zum Glück. Seine Träume wahr zu machen, ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Inhalt

Peter Colts (Paul Bettany) beste Zeiten im Profitennis sind längst vorbei. Er hat seit Jahren keinen gesetzten Spieler mehr geschlagen und er hat vor, sich bald von seinem Dasein als Profispieler zu verabschieden. Er bekommt einen Job in einem Seniorenclub angeboten und soll dort alten, reichen Damen das Tennisspielen beibringen. Colt, der keinen anderen Ausweg sieht, nimmt den Job an, auch wenn er sich nicht gerade darauf freut.

Aber noch ist nicht aller Tage Abend, denn Colt hat eine WildCard für Wimbledon ergattert. Bei seinem letzten Turnier möchte er noch einmal allen zeigen, was er drauf hat. Dort angekommen, begegnet er durch Zufall dem jungen amerikanischen Tennisstar Lizzie Bradbury (Kirsten Dunst). Kurz darauf beginnen die beiden eine heimliche Affäre. Gerade Lizzies Vater soll von Peter nichts erfahren, da er findet, dass ihre Aufschläge immer schlechter sind als sonst, wenn sie mit einem Mann zusammen ist. Aber auf Peter hat diese Beziehung ganz andere Auswirkungen. Auf einmal beginnt er wieder, Spiele zu gewinnen. In den nächsten Wochen des Turniers werden beide an ihre Grenzen stoßen und ihre Träume erfüllen können...

Kritik

Ich war zunächst sehr skeptisch, was den Film betraf, da ich mir Paul Bettany einfach nicht als lieben und netten Tennisspieler vorstellen konnte. Doch sowohl von ihm als auch von dem Film wurde ich positiv überrascht. Sowohl Paul Bettany als auch Kirsten Dunst überzeugen in ihren Rollen und man nimmt ihnen ihr Dasein als Tennisspieler ab.

Dennoch hat der Film auch Schwächen. So finde ich die Musik zwar für einen Tennisfilm sehr passend, aber dennoch nach dem dritten Einspielen etwas nervig. Und auch die Nebengeschichten, zum Beispiel um Peters Bruder oder seine Eltern, sind zwar nett anzusehen, stören aber die Stimmung des Films.

Sehr gut gefallen mir allerdings die Tennisspiele, die wirklich echt aussehen und super daherkommen. Auch die Einblenden von Peters "Hirntätigkeiten" sind sehr passend und sorgen für so manchen Lacher.

Fazit

Im Allgemeinen ein sehr lustiger und romantischer Film mit einer hervorragenden Besetzung.

Eva Klose - myFanbase
24.05.2007

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