Bewertung: 8

Review: #3.21 Vermächtnis

Die ganze Folge beginnt diesmal etwas schleppend. Anfangs scheint es regelrecht so, dass die Folge nicht wirklich vorankommt. Aber wie gesagt nur anfangs! Schon nach wenigen Minuten wird alles viel interessanter.

The Sisters

Nadia Santos: die Schwester von Sydney und Tochter von Sloane wurde nun gleich nach dem Auftauchen in die Story eingebaut. Ich bin noch nicht ganz warm mit dem Charakter von Nadia geworden, aber in dieser Hinsicht bin ich sehr zuversichtlich. Meine Ansicht auf den Potentialanteil von ihr steigt immer mehr und auch wenn ich mich noch an sie gewöhnen muss, hoffe ich, dass sie uns trotzdem noch die ein oder andere gute Story bringt.

Aber nicht nur Nadia brachte als Schwester ein wenig Schwung in die Folge, sondern auch Irinas Schwester Katja. Eine der großen Momente in der Folge war, als Katja Derevko wieder in "das Spiel" zurückkehrte. In diesem kurzen Moment war die Spannung doch schon ziemlich hoch bei mir und damit fand auch der schleppende Anfang ein Ende. Isabella Rossellini, die die Rolle der Katja mimt, spielt diese wirklich gut. Aber anderes sind wir ja eigentlich auch nicht gewohnt von Alias.

Sydney im Gegensatz rückt in letzter Zeit doch ziemlich in den Hintergrund. Seit wenigen Folgen merke ich, wie ich die Privatszenen mit Will und Francie vermisse. Trotz allem kommt Sydney ein wenig vernünftiger herüber als in den vergangen Staffeln. Vielleicht liegt das auch nur daran, dass für sie eine Menge auf dem Spiel steht. Schließlich geht es darum, ihre Schwester kennen zu lernen. Was aus meiner Sicht auch sehr wichtig für sie ist, da sie außer Jack kein richtiges Familienmitglied hatte. Ich erhoffe mir auch ein wenig, dass dadurch das gerade schon erwähnte Privatleben wieder eine wichtigere Rolle spielt.

"That might be your way of dealing with things. It's not mine."

Von der Rache gepackt in dieser und auch schon in den vorigen Folgen war Vaughn. Langsam aber sicher erreicht er bei mir einen gewissen Punkt, in dem ich schon ein wenig Angst bekomme. Angst, dass Vaughn zu weit geht, und Angst, dass die Storyline schnell langweilig wird.

Vaughn, der ja früher immer eher der Vernünftige war, wird für mich immer unvernünftiger. Natürlich ist es schwer sich in die Situation hinein zu versetzen, aber als er dann sogar Sydney in Gefahr gebracht hat, war das doch schon Bestätigung genug. Spätestens beim Schluss hat man dann doch gesehen, dass er es ernst meint.

Arvin Sloane

Sollte irgendwer aus diesem Mann schlau werden, soll diese Person sich bitte bei mir melden! Denn ich werde es nicht. Auf der einen Seite ist er so vernarrt in Rambaldi, aber trotzdem behauptet er, dass er alles nur für seine Tochter macht. Was ich allerdings nicht so richtig glaube. Sind wir einmal ehrlich, können wir uns Sloane als liebenswerten Vater vorstellen? Also ich nicht.

Das Chaos-Team

Wer könnte anderes gemeint sein als Sark und Lauren? Überall wo die beiden auftauchten fängt das Chaos richtig an. Nur fand ich das Auftauchen der beiden in dieser Folge ein wenig lästig. Wobei dies eigentlich eher auf einen Teil dieses Teams zutrifft. Wie ihr vielleicht wisst, ist Lauren nicht gerade mein Lieblingscharakter und das ist auch noch milde ausgedrückt. Seit dem sie nicht mehr so tun muss, als ob sie eine Gute ist, wirkt sie auf mich sehr übertrieben und dies besonders in dieser Folge.

Fazit

Eine sehr gute Folge, zwar nicht perfekt, aber man ist schon auf dem besten Weg für ein sehr gutes Finale. Wegen des etwas schwächelnden Anfangs und Laurens Rolle in dieser Folge muss ich trotz allem einen Punkt abziehen und komme somit auf eine Punktzahl von acht Punkten. Also ist auch noch ein wenig Platz nach oben offen für die Finalfolge der dritten Staffel.

Ronny Lange - myFanbase

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