Bewertung

Review: #4.09 Daddys Liebling

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Zwar reicht diese Episode nicht an die beiden vorherigen heran, dennoch bietet auch #4.09 wieder die einen oder anderen interessanten Aspekte.

Vater und Tochter

Richard ist zurück und entführt Isabelle, um ihren Entwicklungssprung rückgängig und aus ihr wieder ein Kind zu machen, was ihm auch gelingt. Es ist gut, dass Richard wieder mit dabei ist, auch wenn die Ereignisse der Vergangenheit natürlich nicht spurlos an ihm vorübergegangen sind und er unberechenbarer wirkt als früher. Trotzdem gefällt mir seine entschlossene Art und er verkörpert mehr als jeder andere Charakter in "4400 - Die Rückkehrer" diese Mischung aus Tragik und Hoffnung.

Bei Isabelle darf man natürlich gespannt sein, wie es mit ihr weitergeht. Bleibt sie nun wirklich ein Kind von knapp drei Jahren? So richtig vorstellen kann ich es mir nicht, zumal Megalyn Echikunwoke, die Darstellerin der erwachsenen Isabelle, zum Hauptcast gehört.

Freundin, Vater oder Messias?

Kyle gerät wieder einmal zwischen alle Fronten. Er will Isabelle helfen, die mittlerweile so etwas wie seine beste Freundin geworden ist, doch dazu muss er sich wieder einmal gegen seinen Vater stellen, für den Isabelle in erster Linie eine entflohene Verbrecherin ist, und auch Jordan, Kyles Messias, steht diesmal nicht auf seiner Seite, da Isabelle in Jordans Augen unwichtig ist. Da Kyle die Entscheidung, was zu tun ist, nicht alleine treffen kann, erscheint ihm wieder einmal Cassie und fordert ihn auf, Isabelle zu helfen.

Dass Kyle gegen seinen Vater arbeitet, ist mittlerweile nichts neues mehr und bietet keine besondere Dramatik oder Spannung, doch das Kyle erstmals mit Jordan in Konflikt gerät, ist schon ein interessanter Aspekt. Beginnt Kyle langsam an Jordan zu zweifeln? Immerhin wird Kyle nun sehr deutlich vor Augen geführt, dass Jordan ziemlich abgebrüht darüber entscheidet, wer wichtig und wer unwichtig ist, wer beschützt wird und wer nicht.

Tanzen bis zum Umfallen

Auch Tess und Kevin geben in dieser Episode ihr Comeback, nachdem sie letztmals in der Auftaktfolge zu dieser Staffel mit dabei waren. So richtig überzeugt hat mich die Story um Tess’ Wahnvorstellungen jedoch nicht. Das 1950er Jahre Diner hatte zwar ein ganz nettes Ambiente, doch für meinen Geschmack wurde diese Story ein wenig zu sehr in die Länge gezogen. So hat sich Kevin nicht gerade viel Mühe gegeben, Tess zu stoppen. Immerhin hat sie ihn nicht tanzen lassen, er hätte also durchaus die Möglichkeit gehabt, sie von hinten K.O. zu schlagen. Letztlich brauchte Shawn auch nicht mehr als zwei Sätze, um Tess zu beruhigen und den unfreiwilligen Tanzmarathon zu beenden.

Viel interessanter ist die Tatsache, dass Kevin versucht herauszufinden, warum manche Menschen an Promicin sterben und andere nicht. Mit diesem Wissen könnten Shawn, Kevin und Tess gegen Jordan vorgehen und seine Macht schwächen.

Tom und Meghan

Nachdem es sich in den Episoden zuvor schon angedeutet hat, sind Tom und Meghan nun tatsächlich ein Paar oder schlafen zumindest miteinander. Diese Storyline entlockt mir nicht viel mehr als ein müdes Achselzucken, denn in meinen Augen fehlt es Meghan einfach an Ausstrahlung. Sie ist mir zu glatt, zu oberflächlich und zu sehr darauf getrimmt, ein love interest zu sein.

Maret Hosemann - myFanbase

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